23 Juni 2010 02:00
Das Achim-Achilles.de-Lexikon erklärt einige der wichtigsten Begriffe aus der weiten Welt des Laufsports. Dabei wird mit einigen Mythen aufgeräumt.
Bei der Intervallmethode erfolgt die Belastung nicht kontinuierlich, sondern in Blöcken. Die Belastungsintensität liegt dabei grundsätzlich im aerob-anaeroben Übergangsbereich, also an der anaeroben Schwelle. Die Pausen werden so gewählt, dass keine vollständige Erholung erfolgt, sondern nur zu etwa zwei Dritteln. Hierdurch wird absichtlich eine wachsende Erschöpfung erzeugt, die die Wirkung des Trainingsreizes erhöht, ohne den Organismus und die Muskulatur dauerhaft zu schädigen, wie es bei einer einmaligen längeren Distanz der Fall sein könnte.
Die Methode wird zur Weiterentwicklung der Ausdauer in Richtung der wettkampfspezifischen Tempohärte eingesetzt. Sie trägt zur weiteren Hebung der anaeroben Schwelle bei, dient aber in erster Linie der Verbesserung der Erholungsfähigkeit und Laktattoleranz.

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