23 Juni 2010 02:00
Vor zwei, drei Jahren war Achim-Achilles-Leserin Conny selbst noch Walkerin. Jetzt, als geläuterte Läuferin, schreibt sie über eine skurrile Begegnung mit der Schleichbewegung – sensationeller Videobeweis inklusive.
Normalerweise waren für den 3. Panorama Nordic-Walking-Halbmarathon im Oberen Filstal eigentlich zwei Veranstaltungen geplant. Einmal ein Lauf- und Inliner-Event am Samstag und ein Nordic-Walking-Tag am Sonntag. Leider wurde die Laufstrecke aber nicht von den Behörden genehmigt. Somit durften wir am Sonntag auf die bedeutend schönere Strecke der Walker (oder wie Achim zu sagen pflegt "Stockenten").
Bei strahlendem Sonnenschein gab es ein kleines Aufwärmprogramm mit Gymnastik zur Musik und verschiedene Ansprachen der Vereine, Danksagung der Mukoviszidose e.V., des Bürgermeisters und der Veranstalter. Pünktlich um 11:00 Uhr wurde gestartet, wir Läufer sollten vorne stehen. Etwa 100 Meter nach dem Start durften wir einen bereits auf der Strecke befindlichen Nordic Walker überholen. Es ging über die Straße und auf den Feldweg.
Nach kurzer Zeit gab es bereits die ersten Steigungen und wir befanden uns in einem wunderschönen Wald. Die schnellen Läufer hatten sich schon bald abgesetzt. Auf km 4 kam die erste Versorgungsstelle. Hier trennte sich die 12-km-Starter von den Halbmarathonläufern. Jetzt hatten wir die Walker im Nacken. Die Steigung war heftig und mir machte der Pollenflug schwer zu schaffen.
Von Zeit zu Zeit kam uns ein 12-km-Läufer entgegen, der die Abzweigung verpasst hatte. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen und versuchte den einen oder anderen für die 21 km zu motivieren, jedoch erfolglos. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und anstrengend. Immer wieder sehr steile Bergauf- und Bergabpassagen.
Auf der Strecke lernten wir Moni kennen und sind über eine halbe Stunde munter plaudernd mit ihr gelaufen. Als wir die Bergkapelle erreichten, wussten wir, es war nicht mehr weit. Nur nicht verlaufen, wie im letzten Jahr ... Aber alles klappte reibungslos und wir waren mit einer ziemlich miesen Halbmarathon-Zeit im Ziel (2:44:45 Stunden). Die Uhr von Jörg zeigte 25 km und meine 23. Wir hatten außerdem 500 Höhenmeter auf einer wunderschönen Strecke hinter uns gebracht.
Im Anschluss gab es noch eine Verlosung mit vielen tollen Preisen. Verschiedene Vereine bereiteten noch ein buntes Programm. Das Beste war jedoch die Vorführung eines Walking-Clubs. Schaut Euch einfach die Videos dazu an!
Gruß, Ultraschnecke Conny

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