11 Januar 2011 10:52
Schmerzhafte Tierbegegnung für Paula Radcliffe: Der Marathon-Star wurde beim Training von einem Hund in die Weltrekord-Wade gebissen. Die Britin musste sogar im Krankenhaus behandelt werden.
Beim Marathon läuft Paula Radcliffe ihren Konkurrentinnen fast immer davon – doch einem schnappwütigen Hund konnte die Britin am vergangenen Freitag nicht mehr entkommen. Die Marathon-Weltrekordhalterin (2:15:25 Stunden) wurde bei einem Trainingslauf in Monaco von einem Hund in die Wade gebissen. Daraufhin musste die 37-Jährige im Krankenhaus behandelt werden.
"Zum Glück ist es nicht so schlimm", schrieb Radcliffe auf Twitter. "Meine Wade fühlt sich jetzt an, als hätte ich drei Tage hintereinander Tempotraining gemacht." Der Besitzer des Hundes, ein älterer Mann, hatte das Tier nicht unter Kontrolle halten können. Der Hund biss zu, obwohl Radcliffe extra stehen geblieben war.
Für Radcliffe war es nicht die erste schmerzhafte Tierbekanntschaft: Vor den Olympischen Spielen in Peking 2008 setzte sie ein Spinnenbiss zeitweilig außer Gefecht. 2003 hatte sich Radcliffe schwerer verletzt, als sie während des Trainings mit einem radfahrenden Kind zusammenstieß.
Radcliffes Plan, 2011 wieder einen Marathon zu laufen, wird die Hundeattacke aber nicht vereiteln. Radcliffe hatte Ende vergangenen Jahres angedeutet, beim diesjährigen Berlin-Marathon starten zu wollen. Das Rennen am 25. September findet dann fast genau ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes statt.
Läufer und Hunde kommen sich immer wieder in die Quere. Vor 50 Jahren nahm ein kleiner schwarzer Hund sogar Einfluss auf den Ausgang des Boston-Marathons. Selbst ein Polizist auf einem Motorrad konnte den aggressiven Vierbeiner nicht stoppen. Spitzenreiter Eino Oksanen konnte noch über den Hund hüpfen, doch der Zweite, Johnny Kelley, stürzte. Fred Norris, der bis dahin auf dem dritten Platz lag, half Kelley auf – und verlor den Anschluss. Oksanen siegte vor Kelley und Norris.

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Aber mal ´ne dumme Frage. Zu welcher der unten auf geführten, angeblich gefährlichen Rassen gehörte den der Beißer?
War es vielleicht eine andere, dass es im Bericht nicht erwähnt wird.
Die Auflistung ist einfach nur peinlich und zeugt nicht von Sachverstand in Sachen Hunde.
Es gibt keine per se gefährlichen Rassen.
Und wenn es um die Gefährdung von Läufern oder Fahrradfahrern geht sollte man dann ja eher an Wind- oder Jagdhunde denken. Ist aber auch falsch, da es immer am Halter liegt, was aus dem hund wird.
@ tintin23
Wenn es so viele verantwortungslose Besitzer gibt würde ich mich nicht mehr aus dem Haus trauen.
zum Glück sind es nicht so viele, da die Zahl der Beißvorfälle, im Verhältnis zur Hudepopulation, sehr gering ist.
Die grössere Gefahr geht da doch eher vom Menschen selber aus!