21 Juni 2010 02:00
Von Grete Waitz bis Luke Kibet: Achim-Achilles.de stellt die Sieger der WM-Marathonläufe vor und erzählt, was aus ihnen geworden ist.
Den ersten Weltmeisterschaftsmarathon überhaupt gewann Robert De Castella in 2:10:03 Stunden. Er ist Australiens erfolgreichster Langstreckenläufer aller Zeiten. De Castella, der 1993 seine Karriere beendete, hielt zwischenzeitlich auch den Marathon-Weltrekord.
Bei den Frauen holte sich Grete Waitz das erste WM-Gold. Die Norwegerin gewann in 2:28:09 Stunden. Waitz war 1979 die erste Frau überhaupt, die einen Marathon unter zweieinhalb Stunden lief. Ihr zu Ehren hat man in Oslo sogar eine Statue errichtet.
Douglas Wakiihura ist zwar in Kenia geboren, wurde aber in Japan zum Weltklasseläufer geformt. Sein größter Erfolg war der WM-Gewinn in Rom mit einer Zeit von 2:11:48 Stunden. Wakiihura veranstaltet inzwischen Safaris und tritt in Japan als Musiker auf.
Auch die Gewinnerin des Frauen-Marathons machte später abseits des Sports Karriere: Rosa Mota ging in die Politik und wurde Abgeordnete im portugiesischen Parlament. In Rom gewann sie in 2:25:17 Stunden, das bedeutete eindrucksvolle sieben Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Ein Jahr später gewann sie in Seoul olympisches Gold. In ihrem Heimatland ist "A nossa Rosinha" ("unsere kleine Rosa") eine Sportlegende.
2:14:57 Stunden brauchte der Japaner Hiromi Taniguchi bei extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit für seinen "Heim-Marathon".
Bei den Frauen siegte Wanda Pafil in 2:29:53 Stunden – Sekunden vor Sachiko Yamashita, Japan, und der Deutschen Katrin Dörre-Heinig. Die Polin hatte zuvor schon die Traditions-Marathons von London, New York und Boston gewonnen.
Gerade erst eingebürgert, gewann Mark Plaatjes für die USA in 2:13:57 Stunden die Goldmedaille. Fünf Jahre zuvor war er als politischer Flüchtling von Südafrika nach Amerika gekommen. Plaatjes leitet heute eine Klinik für physische Rehabilitation in Colorado.
Bei den Frauen sah Maria Manuela Machado lange wie die sichere Siegerin aus – doch Junko Asari konnte die Portugiesin noch abfangen. Die Japanerin gewann mit knapp einer Minute Vorsprung in 2:30:03 Stunden.
Helden des WM-Marathons (Teil 2)
Helden des WM-Marathons (Teil 3)

|
Lauf-Stars |
|
Lauf-Stars |
Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.