06 Oktober 2010 00:00
Marathon
Gute Kondition ist beim Marathon gefragt, keine Frage. Wer aber das Essen und Trinken vernachlässigt, hat schon verloren. Achim-Achilles.de präsentiert: die Geheimrezepte der Marathon-Profis.

Ulrike Maische, Marathon-Europameisterin 2006:
"Während eines Marathons trinke ich Kamillentee mit Honig. Das ist gut verträglich, und der Honig gibt mir Energie."
Sabrina Mockenhaupt, mehrfache Marathon-Siegerin:
"Mein Lieblingssportgetränk besteht aus ¾ Liter Wasser und ¼ Liter Red Bull. Im Marathonlauf wird die Mischung ab km 30 verändert, und ich trinke ½ Liter Wasser auf ½ Liter Red Bull. Unverdünnt wäre der Energydrink zu süß und ich würde Magenprobleme bekommen. Durch Zucker und Koffein wird der Läufer gerade in der Endphase schnell gepuscht."
Peter Bartel, Ultraläufer:
"Ich brauche während eines langen Laufes immer überproportional viel Cola. Bei einem 24-Stunden-Lauf habe ich sogar erlebt, wie jemand mitten im Rennen, mitten in der Nacht, eine Currywurst verputzte. Das würde bei mir nicht gehen. So reagiert eben jeder Körper anders."
Peter Greif, Lauftrainer:
"In gut 90 Prozent meiner 60 Marathons trank ich im Rennen gar nichts. Dies auch bei meiner Bestzeit 1984 als 41-Jähriger mit 2:24:12 Stunden in Frankfurt. Der Hype mit den Getränke unterwegs kam erst auf, als es plötzlich Läufer gab, die mehr als drei Stunden benötigten."
Jens Karraß, Lauftrainer:
"Für Zeiten über 3:30 Stunden und die höheren Gewichtsklassen empfehle ich die Krafttuben diverser Firmen – zwei am Mann beziehungsweise der Frau. Den ersten Klebebeutel nach 90 Minuten, den zweiten nach zweieinhalb Stunden. Wer Angst hat, nimmt drei mit!"
Achim Achilles:
"Je teurer das Aminopräperat, desto stärker fühle ich mich. Deshalb schütte ich 3 Esslöffel von Mark Warneckes Eiweißpulver in ein halbes Glas Grapefruitsaft (pink). Bitte so lange rühren, bis sich das Pulver wider Erwarten doch noch aufgelöst hat. Mit Leitungswasser auffüllen."

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