01 Juli 2010 02:00
Ein Drittel der Deutschen verweigert sich konsequent dem Sport. Wie tickt der Sportmuffel? Eine aktuelle Studie entwirft das Psychogramm der No-Sport-Jünger.
Jeder dritte Bundesbürger macht keinen Sport, ernährt sich ungesund, schert sich nicht um seine Gesundheit und schwänzt die Vorsorgeuntersuchung. Das ist Ergebnis einer Studie des Meinungsforschungsinstituts infas, im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
57 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen gaben Zeitmangel als Grund für ihren ungesunden Lebensstil an; 32 Prozent der Deutschen fehlt nach eigener Aussage das Geld zur Gesundheitsvorsorge, 31 Prozent wissen nicht, womit sie anfangen sollen. Das wirkt sich auf die sportliche Aktivität aus: Laut Umfrage treiben 18 Prozent der Befragten gar keinen Sport. 31 Prozent sind zwei- bis dreimal pro Woche für mindestens eine halbe Stunde aktiv, 16 Prozent sogar täglich. Knapp die Hälfte trainiert allein zu Hause oder im Freien.
Folge der Sportmuffelei: Viele Deutsche sind zu dick. Fast die Hälfte der Befragten gab an, sie müsste abnehmen. 18 Prozent machten in den vergangenen zwei Jahren bereits eine Diät – meist mit dem Ziel, sich gesunder zu fühlen, oder besser auszusehen. Jüngere treiben dazu mehr Sport, Ältere stellen eher ihre Ernährung um.
Umfrage: Jogis Jungs machen uns faul

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