01 Juli 2010 02:00
Die einen spurten, die anderen schlurfen: Jeder Läufer hat sein ganz persönliches Lieblingstempo. Warum das so ist und warum Läufer prima Jäger abgeben, haben nun amerikanische Forscherinnen herausgefunden.
Männliche Läufer erreichen ihre optimale Geschwindigkeit bei durchschnittlich 13,4 Kilometern pro Stunde, Frauen bei 10,5. Das haben Zoologen der University of Wisconsin in einer Studie mit neun gesunden Männern und Frauen gemessen.
Jeder Proband wies eine persönliche optimale Geschwindigkeit auf, die offenbar vom Körperbau abhängt, schreiben die Forscher im Journal of Human Evolution. Größere Testpersonen erreichten höhere Optimal-Geschwindigkeiten, was womöglich an der Beinlänge und dem Verhältnis von Bein- zu Rumpflänge liege.
Die Energiemenge, die der Körper aufbringen muss, um eine bestimmte Distanz zurückzulegen, variiere mit dem gelaufenen Tempo. Der Energieumsatz sei bei niedrigen und hohen Geschwindigkeiten höher als bei mittleren.
Die Wissenschaftler gingen mit ihrer Arbeit der Frage nach, wie unsere Vorfahren an Fleisch gekommen sind. Moderne Menschen könnten dank ihrer schlanken Körperform sogar im Laufschritt Antilopen bis zur Erschöpfung hetzen. Unsere gedrungenen Ahnen schafften das noch nicht.
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Achim-Achilles-Leser Jens weist passend zum Thema auf dieses sensationelle Trainingsdokument hin: "Wer immer fleißig seine Runden läuft ..."
Forscher: Koffein macht Läufern Beine
Wie sportlich sind die Deutschen?

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