17 Juni 2010 02:00
Wer auch im fortgeschrittenen Alter Sport treibt, kann sein Schlaganfall-Risiko deutlich senken. Das gilt allerdings offenbar nur für Männer, berichten amerikanische Forscher in einer großen Studie.
Die Mediziner von der Columbia University in New York schreiben im Fachjournal "Neurology", dass Senioren, die sportlich aktiv sind, mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall erleiden. Die Wissenschaftler hatten neun Jahre lang rund 3.300 New Yorker im Durchschnittsalter von 69 Jahren untersucht. Resultat: Die Probanden, die regelmäßig liefen, schwammen oder Tennis spielten, hatten gegenüber Stubenhockern ein um 63 Prozent niedrigeres Schlaganfall-Risiko.
"Für die öffentliche Gesundheit könnte es daher ein wichtiges Ziel sein, Senioren wieder zu mehr körperlicher Aktivität zu ermutigen", sagte Studienleiter Dr. Joshua Willey. Das Ergebnis gilt allerdings offenbar nur für Männer; bei den Frauen konnten die Forscher keinen Schutzeffekt durch Sport feststellen.
Treppenhaus statt Fitness-Studio

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