01 Juli 2010 02:00
Die Deutschen essen zwar immer mehr Gemüse, naschen dafür aber auch reichlich und werden dick. Das ist das Ergebnis des Ernährungsberichts 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Dem Bericht zufolge werden Obst, Gemüse und Getreide bei den Deutschen immer beliebter. Auch Fisch und Geflügel landen gerne auf dem Teller, wohingegen weniger Rind- und Schweinefleisch gegessen wird. Gleichzeitig ist der Verbrauch von Eiern, tierischen Fetten und Margarine zurückgegangen. Auch Alkohol wird weniger getrunken: Der Bierkonsum ist seit 1995 jährlich um 1,9 Liter pro Kopf gesunken. Stattdessen wird immer häufiger zum Mineralwasser gegriffen.
Das heißt jedoch nicht, dass sich die Bundesbürger insgesamt gesund ernähren. Denn die Deutschen sind große Naschkatzen, greifen gerne zu Gummibonbons, Gelee, Chips und Softdrinks. Der Studie nach ist der Zuckerkonsum seit 1995 um 400 Gramm pro Kopf gestiegen – was viel zu viel sei. Die Folge ist eine große Zahl an Übergewichtigen: 68 Prozent der Männer, 50 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Kinder sind zu dick.
Deutsche Männer fühlen sich zu dick
Schneller ans Ziel mit Koffein

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