Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
23 Juni 2010 02:00
Auf Achim-Achilles.de gibt es über 40 Trainingspläne für Läufer aller Klassen. Lauf-Coach Jens Karraß hat mit JK Running die Pläne zusammengestellt. Wer sich was richtig Gutes gönnen will, versucht dort ein persönliches Online-Coaching.
1. Warum brauche ich überhaupt einen Trainingsplan?
Setze das Wort Training mit Üben gleich und schon ist die Bedeutung klar: Hohe körperliche Fitness, Ausdauerfähigkeit und damit auch das Laufvermögen unterliegen regelmäßigem, fleißigem Üben. Gibst Du Deinem Körper nur oft genug eine Übung vor, wird er ganz allmählich in der Lage sein, sie immer besser auszuführen. Bei einem Mozart-Violinenkonzert ist das offensichtlicher.
Bei Laufanfängern heißt Training eher, die ungeliebte Bequemlichkeit abzuschütteln. Mit einem Plan in der Hinterhand gelingt das viel besser. Denn die Arbeit an Fitness und Laufvermögen solltest Du nicht dem Zufall überlassen. Wenn Du Dir mit einem Trainingsplan Ziele setzt, wirst Du viel besser mit Deinen kleinen Schweinehund-Ausreden umgehen können.
2. Was ist der Unterschied zwischen den kostenlosen Plänen und dem nicht gerade billigen Personal Coaching?
Ganz klar: Der kostenlose Plan ist bereits fertig erstellt. Nach den
Parametern Zielstellung und Fitnesszustand in der Ausgangssitution. Er
orientiert sich an der durchschnittlichen Masse und den durchschnittlichen
Erfahrungswerten. Er ist für 8 bis 12 Wochen in einem Stück fertig
entworfen. Er wurde gewissenhaft erstellt, geht aber von einer
störungsfreien Planmäßigkeit aus. Wenn Erkrankungen dazwischen kommen oder Termine einen Trainingstag auffressen, kommen die ersten Fragen: Soll ich einfach am nächstmöglichen Training wieder einsteigen? Wie hole ich den Ausfall rein, was ist mit der heruntergesetzten Form durch meinen Infekt?
Und noch ein Punkt: Der fertige, im voraus gearbeitete Plan ist sehr
geduldig. Und läßt jeder Ausrede ohne Widerrede ihr Dasein. Ein Massenplan
für die Masse. Zum Einstieg und für sehr disziplinierte kann das durchaus
ausreichend genug sein. Aber wer mehr private Betreuung möchte und sehen will, was in ihm steckt, der pobiert das Personal Coaching: Alles dreht sich dort um Dich und Deine Ziele, Deine Termine, Deine Ausfälle und
auch Deine Steigerungsraten.
Du gibst alle Infos vor, jede Woche neu, ständig wird der Plan von einem jK-Trainer neu abgestimmt. Bei unserem 1-Euro-pro-Tag-Angebot hast Du die Gewissheit, dass sich ein Coach um jede Deiner Trainingswochen neu kümmert. Der Coach gleicht ab, wie es Dir in der Vorwoche ging und was Du in der neuen Woche an Laufterminen freiräumen konntest. Jede Woche wird neu gestaltet. Und wenn Du es magst, wird Dein jK-Trainer Dich anstubsen, anfeuern, anmeckern, loben oder auch mal in Ruhe lassen.
2. Ist es wichtig, dass ich mich genau an den Plan halte?
Gute Trainingspläne gehen auf Deine momentane Leistungsfähigkeit ein. Nichts ist schlimmer, als das ständige Gefühl der Überforderung. Je genauer Du Dich an die Vorgaben hältst, um so größer wird der Erfolg sein. Das gilt nicht nur für zu wenig Training, sondern vor allem auch für das zu viel, zu schnell. Bitte die Rahmenvorgaben gut einhalten.
3. Was soll ich tun, wenn mir etwas dazwischen kommt und ich den Plan nicht einhalten kann?
Du solltest auf keinen Fall nach einer Woche Pause resignieren und es ganz sein lassen. Mach einfach dort weiter, wo Du aufgehört hast. Bei Vorbereitungen auf einen Tag X mit zum Beispiel einem Marathon, ist es schon schwieriger. Wenn es terminlich bedingte Aussetzer waren, könntest Du die wichtigsten Trainingseinheiten einschieben – nur nicht zu viel auf einmal. Bei Ausfällen und Änderungen ist jedoch der individuelle Coach nicht zu schlagen. Ein Rahmentrainingsplan bleibt, vor allem bei kurzfristigen Änderungen, eben doch nur ein Rahmentrainingsplan.
4. Was ist das Geheimnis eines effektiven Trainingsplans?
Das Geheimnis liegt sicher im Wissen des Trainers. Bei JK RUNNING sind die Trainer allesamt Jahrzehnte selbst erfolgreich gelaufen oder arbeiten ebensolange als Trainer. In dieser langen Zeit sind viele Kilometer, Rennen und Trainingskonzepte ausprobiert worden. Tausende Athleten sind durch unsere Hände gegangen. Damit ist der Wissensschatz sehr hoch. Den geben wir weiter.
Wichtig sind regelmäßige Aha-Erlebnisse. Als Sportler merkt man dann: Wahnsinn, ich absolviere heute ein Programm, dass ich noch nie gemacht habe und es ist so locker und leicht! Unser oberstes Ziel ist es, die Freude am Laufen ständig zu erhalten, aber auch das Training "zu verordnen", das hilft. Ich wünsche allen viele solcher Erlebnisse, sie sind auf jedem Laufniveau planbar.
Schwimmer sind die geschmeidigeren Läufer
Besser laufen mit mehr Muskeln

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die alten Trainingspläne waren viel besser. Warum wurde das geändert? :-(
Ich glaube, ich fange an zu walken...
Verzweifelte Grüße aus Köln
keyzer