Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
16 Juni 2010 02:00
Egal welches Laufniveau Sie haben, ein Trainingslager – die Kombination aus Sport und Ferien in reizvoller Landschaft und angenehmen Klima – lohnt sich immer. Lauftrainer Jens Karraß erklärt, was dabei zu beachten ist.
Schon bei Laufanfängern macht eine Fitnesswoche Sinn, viele Teilnehmer berichten von Leistungssprüngen oder von wertvollen Tipps, die jahrelanges Fehlverhalten (und damit verbundene Schmerzen oder Frustrationen) korrigieren konnten. Im Trainingslager kommen Sie dem Leben des Profisportlers ganz nah. Der ganze Tag ist auf das Trainingsprogramm abgestimmt. Sie sind konzentriert und werden neue Grenzen ausloten, weil Job und Alltagsstress wegfallen.
Trainingslager für Fortgeschrittene sollten wenigstens 14 Tage dauern. Denn häufig und gerade in der Höhe braucht der Körper ein paar Tage zur Akklimatisierung. Eine Super-Woche ist also immer umrahmt von lockeren Tagen davor und danach. Lassen Sie Ihren Körper die nötige Kraft sammeln Ihre verstärkten Bemühungen während des Trainingslagers gut zu verarbeiten. Dann sind Sie auch aufgrund der größeren Entspannung in der Lage, trotz der viel höheren Belastungen mit Spaß zu trainieren.
Kleine Trainingslager können Sie leicht selbst planen. Mieten Sie sich an der Ostsee oder in den Alpen in eine Pension ein und holen Sie sich vorher bei Ihrem Trainer oder Lauftreff Empfehlungen, wie Sie die Tage gestalten. Das ist nicht so schwer und auch nicht teuer.
Wenn Sie sich etwas ganz Besonderes gönnen und mal sehen wollen, wo die Weltelite trainiert, dann müssen Sie schon mehr Geld ausgeben. Denn der Weg führt in die Höhenluft von Kenia oder Colorado. Solche Reisen sollten Sie keinesfalls auf eigene Faust buchen, sondern bei professionellen Anbietern. Höhentraining kann ohne Fachwissen eine heikle Angelegenheit sein.

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