23 Juni 2010 02:00
Lauftrainer Jens Karraß empfiehlt, Körper und Geist vor jedem Lauf auf die Belastung einzustimmen. Ein gutes Aufwärmprogramm ist dabei hilfreich.
1. Vor intensiveren Trainingsläufen sollte man sich durch lockeres Einlaufen auf die Belastung vorbereiten. Dadurch werden die Muskeln durchblutet, die Körpertemperatur steigt, Bewegungen werden geschmeidig und der Tagesstress fällt ab.
2. Nach 20 Minuten lockeren Trabens (auf guten Laufstil achten) schließt sich eine gute Dehnungsgymnastik an. Faustregel: Je intensiver das geplante Trainingsprogramm, desto länger erwärmen. Kalte Muskulatur ist verletzungsanfälliger. Solche Zerrungen sind unnötig und vermeidbar.
3. Nach dem Dehnen folgen Techniklauf-Übungen über 30 Meter und im Anschluss zwei bis drei Steigerungsläufe über 90 Meter.
4. Vor lockeren Dauerläufen ist das Aufwärmen eher Luxus. Wichtig ist die gute Dehnung danach (20 Minuten mindestens). Natürlich schadet es auch nicht, sich vor einem lockeren 90-Minuten-Lauf etwas einzutraben und zu dehnen.
5. Nur gewissenhaft erwärmte Sportler kommen schon beim ersten Tempolauf im Training oder auf dem ersten Kilometer im Wettkampf auf die gewünschte Geschwindigkeit.
Dehnen: Was Experten raten und Studien zeigen
Leistung steigern mit Trainings-ABC

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