Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
01 Juli 2010 02:00
Irina Mikitenko verpasste beim London-Marathon den dritten Sieg in Folge – sie musste wegen Muskelproblemen verletzt aussteigen. Die Russin Schobuchowa gewann mit Jahresbestzeit. Ein Äthiopier gewann das Rennen der Männer.
Irina Mikitenko hat sich ihren Traum vom dritten Sieg beim London-Marathon nicht erfüllen können. Die 37 Jahre alte Top-Favoritin gab das Rennen wegen Muskelproblemen nach 18 Kilometern auf.
Damit war der Weg frei für Lilia Schobuchowa: Die 32 Jahre alte Russin triumphierte in der Jahresweltbestzeit von 2:22:00 Stunden. Bei den Männern gewann Tsegay Kebede (2:05:19) zum ersten Mal den London-Marathon.
Kebede kassierte 130.000 US-Dollar an Prämien, Schobuchowa strich 80.000 Dollar ein. Für Mikitenko platzte im sechsten Marathonlauf ihrer Karriere nicht nur der Traum vom Hattrick: Sie fiel in der World Marathon Majors (WMM)-Serie hinter Schobuchowa auf Rang zwei zurück.
"Ich bin sehr enttäuscht, aber so etwas kann in einem Marathon passieren, sagte Mikitenko, die schon vor der Halbmarathonmarke des Rennens Muskelprobleme im unteren Bereich des Schienbeines bekam. Die 37- Jährige, die 2008 und 2009 in London gewonnen hatte, musste erstmals in einem Marathon aufgeben. "Das tut jetzt psychisch mehr weh als physisch", sagte Mikitenko.
Schobuchowa setzte sich vor ihrer russischen Teamkollegin Inga Abitowa (2:22:19) und Aselefech Mergia (Äthiopien/2:22:38) durch. Auch bei den Männern spielte der Vorjahressieger in der entscheidenden Phase keine Rolle. Olympiasieger und Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia) fiel kurz nach der Halbmarathonmarke zurück und stieg wie Mikitenko erstmals in einem Marathon vorzeitig aus.
Kebede stürmte zum ersten Marathon-Triumph seiner Karriere. Bei Olympia 2008 und der WM 2009 hatte der 23 Jahre alte Äthiopier jeweils Bronze gewonnen. Diesmal hielt er den Kenianer Emmanuel Mutai (2:06:23) und Jaouad Gharib (Marokko/2:06:55) deutlich auf Distanz.
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