12 Oktober 2010 09:20
Die deutschen Triathleten haben wieder mal sehr gute Leistungen gezeigt beim Ironman Hawaii. Timo Bracht aus Eberbach ist Sechster geworden. Kurz vor der Heimreise hat er uns noch kurz einige Fragen beantwortet.
Herr Bracht, wie fühlen Sie sich?
Timo Bracht: Ich lasse mir gerade ein schönes Frühstück – diesmal mit gebratenem Speck – auf der Terasse schmecken, ich bin ganz schön kaputt, aber ich kann mich freuen und genieße die letzten Tage auf Hawaii.
Sind Sie mit Ihrer Platzierung zufrieden? Sie hatten sich ja Siegchancen ausgerechnet.
Ja, das Brutale ist die Fixiertheit auch von uns Sportlern auf den ersten Platz. Bei der WM und dem härtesten Eintages-Sportevent der Welt wieder als 6. geehrt zu werden, macht mich glücklich und zufrieden. Der große Wurf kommt noch.
Warum hat es nicht zum Sieg gereicht?
Es waren fünf Athleten besser, basta. Und ich hatte im Marathon nicht die "Sieger"-Beine, die ich gebräucht hätte.
Haben Sie das Duell McCormack vs. Raelert irgendwie verfolgen können?
Teilweise, man ist aber so mit sich selbst beschäftigt, dass da nicht mehr viel "Ressourcen" übrig bleiben.
Wie erholen Sie sich nach so einem Wettkampf?
Spiegeleier und Speck und Sonne und Meer...
Was ist denn eigentlich so besonders am Ironman Hawaii?
Puh, jetzt so kurz nach dem Rennen, wenn noch alles weh tut, stelle ich mir die Frage auch...
Wie gehts weiter?
Heimfliegen in den Herbst, und dann anlaysieren. Und nächstes Jahr noch besser machen. Eigentlich ganz einfach.
Interview: Frank Joung
Weblink: Homepage Timo Bracht

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