09 Mai 2011 10:50
Hitzerennen am Rhein: Beim Düsseldorf-Marathon machten die hohen Temperaturen den Athleten zu schaffen – einige mussten sogar aufgeben. Jan Fitschen, einer der besten deutschen Läufer überhaupt, kämpfte sich bei seinem Marathon-Debüt trotzdem ins Ziel.
Nahashon Kimaiyo und Merima Mohammed sind die Sieger des Düsseldorf-Marathons. In einem Hitzerennen lief der 28-jährige Kenianer 2:10:54 Stunden und gewann vor Vasyl Remshchuck (Ukraine/2:13:09) sowie Jonathan Yego (Kenia/2:13:50).
Hohe Temperaturen von am Ende gut über 20 Grad im Schatten und ein starker Wind hatten die Hoffnungen auf Streckenrekorde und deutlich schnellere Zeiten zunichte gemacht. "Ich wollte den Kursrekord brechen, aber es war einfach zu warm und ab Kilometer 31 hatte ich auch noch starken Gegenwind. Schade, denn es ist eine schnelle Strecke“, sagte Nahashon Kimaiyo.
Während Günther Weidlinger (Österreich) das Rennen nach 25 km aufgab, kämpfte sich Jan Fitschen (TV Wattenscheid) bei seinem Debüt als Achter in 2:20:15 durch. "Ich bin tausend Tode gestorben und eigentlich ging schon nach 15 Kilometern nichts mehr. Deswegen bin ich heilfroh, dass ich überhaupt durchgekommen bin“, sagte Fitschen, 33.
Mit Merima Mohammed setzte sich bei den Frauen die Favoritin souverän durch. Die erst 18-jährige Äthiopierin war nach 2:28:15 im Ziel am Rhein. Ihr folgten Leah Malot (Kenia/2:33:21) und Agnieszka Gortel (Polen/2:33:48). "Die Hitze war nicht angenehm. Ich trainiere im Hochland in über 2.000 Metern Höhe, da ist es deutlich kühler“, sagte Merima Mohammed.
Rahmen-Wettbewerbe hinzugerechnet, beteiligten sich rund 14.000 Läufer beim Düsseldorf-Marathon.

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