21 Juni 2011 09:13
Zu seinem 30. Jubiläum lässt es der Frankfurt-Marathon krachen: Das Starterfeld ist hochkarätig besetzt, außerdem gibt es zum ersten Mal eine Weltrekordprämie. Auch zwei prominente deutsche Läufer werden das Rennen in Angriff nehmen.
Der Frankurt-Marathon präsentiert zu seiner Jubiläumsausgabe am 30. Oktober ein Weltklassefeld: Drei internationale Topläufer und ein deutscher Olympiakandidat haben ihre Teilnahme zugesagt. So wird es zu direktem Duell kommen zwischen Streckenrekordhalter Wilson Kipsang (2:04:57 Stunden/2010) und seinem Vorgänger als Kursschnellster, Gilbert Kirwa (2:06:14 Stunden/2009).
Bei den Frauen startet Deutschlands bekannteste Läuferin: Sabrina Mockenhaupt, 30-malige deutsche Meisterin, wird zum zweiten Mal den Frankfurt-Marathon in Angriff nehmen. Die 30-Jährige hatte das Rennen vor drei Jahren in 2:26:22 Stunden gewonnen und visiert in Frankfurt eine neue Bestzeit an. "Wenn alles perfekt funktioniert, kann sie unter 2:25 Stunden bleiben“, sagt Christoph Kopp, Sportlicher Leiter des Frankfurt-Marathons.
Weiterer prominenter Teilnehmer ist Jan Fitschen. Der 10.000-Meter-Europameister von 2006 wird in der Bankenmetropole sein zweites Rennen über die Königsdistanz laufen. Sein Marathon-Debüt hatte Fitschen Anfang Mai in Düsseldorf gegeben. In Frankfurt wird sich zeigen, ob sein großes Ziel – die Qualifikation für den Londoner Olympia-Marathon 2012 – realistisch ist.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Frankfurt-Marathons hat der Veranstalter außerdem eine Weltrekordprämie ausgeschrieben: 50.000 Euro kassiert derjenige, der die 2:03:59 Stunden unterbietet, die Haile Gebrselassie beim Berlin-Marathon 2008 gelaufen war. Ein Kandidat für den Weltrekord könnte Wilson Kipsang sein. Schließlich war der 29-jährige Kenianer vergangenes Jahr nur 58 Sekunden langsamer als Gebrselassies Weltrekordzeit. "Wir erwarten keinen Weltrekord, wollen aber natürlich vorbereitet sein“, sagt Renndirektor Jo Schindler.
Damit der Weltrekord näher rückt, wurde die Strecke des Frankfurt-Marathons leicht verändert: Im Innenstadtbereich gibt es jetzt sechs Kurven weniger.

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