07 November 2011 10:50
Der New-York-Marathon hat gehalten, was er versprochen hat: Spannung, Streckenrekord und sogar Sonne statt Schnee. Geoffrey Mutai lief allen davon, seine Namensvetter (aber nicht Verwandter) Emmanuel Mutai wurde Zweiter und gewann die World Marathon Majors. Bei den Frauen siegte Firehiwot Dado aus Äthiopien.
Nach den katatstrophalen Schneestürmen vor gut einer Woche hatte man in New York erst mit dem Schlimmsten gerechnet, aber am Marathon-Wochenende strahlte New York erwartungsgemäß. Das perfekte Laufwetter nutzten gleich mehrere Athleten. Auf der schwierigen New Yorker Strecke lieferten sich die Topläufer ein spannendes Rennen.
Geoffrey Mutai aus Kenia siegt schließlich in 2:05:06. Er verbesserte den zehn Jahre alten Streckenrekord um mehr als zweieinhalb Minuten. Mutai sorgte erst im April dieses Jahr für Furor, als er den Boston-Marathon in 2:03:02 Std. gewann, in der schnellsten je gelaufenen Marathonzeit. Allerdings wurde die Zeit nicht als Weltrekord anerkannt.
Sein Landsmann, Emmanuel Mutai, hatte auch viel zu bejubeln. Er strich 500.000 Dollar Preisgeld ein, weil er als Zweiter in New York die Gesamtwertung des "World Marathon Majors" für sich entschied. Hier werden für die größten Marathonveranstaltungen (Bosten, New York, London, Berlin, Chicago) Punkte vergeben. Dritter wurde Tsegaye Kebede aus Äthiopien.
Vorjahressieger Gebre Gebremariam, ebenfalls aus Äthiopien, kam auf den vierten Rang. Bester Nicht-Afrikaner (zumindest vom Pass) war der US-Amerikaner Meb Keflezighi. Trotz persönlicher Bestzeit blieb für ihn nur der sechste Platz. Viktor Röthlin aus der Schweiz war bester Europäer. Er lief in 2:12:26 auf Platz 10.
Bei den Frauen gewann Firehiwot Dado aus Äthiopien (2:23:15). Ihre Landsfrau Buzunesh Deba, die in New York lebt, wurde Zweite und auf dem dritten Platz kam Mary Keitany.
Die Strecke vom New York Marathon:

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