11 Juli 2010 02:00
Bei der 25. Auflage des Hamburg-Marathons gab es einen kenianischen Doppelerfolg. Für Deutschlands besten Marathonläufer endete das Laufspektakel mit einer Enttäuschung.
Fünf mal war er in der Hansestadt schon angetreten und drei Mal Zweiter geworden – jetzt hat Wilfred Kigen aus Kenia endlich sein großes Ziel erreicht und den Hamburg-Marathon gewonnen. Der 35-Jährige Topfavorit gewann in 2:09:22 Stunden und blieb damit deutlich unter seiner persönlichen Bestzeit (2:07:33). Auch der Streckenrekord des Spaniers Julio Rey (2:06:52) bleibt weiter unangefochten.
In einem spektakulären Finish hatte Kigen den Norweger Uriga Arado Buta auf dem letzten Kilometer noch abgefangen. Auch bei den Frauen gab es einen kenianischen Triumph: Cherop Sharon setzte sich souverän durch und steigerte ihre persönliche Bestzeit auf 2:28:38 Stunden.
Martin Beckmann, der aktuell als Deutschlands bester Marathonläufer gilt, musste bei mildem Frühlingswetter vorzeitig aufgeben. Für den zweitgrößten deutschen Marathon hatten laut Veranstalter mehr als 20.000 Starter gemeldet, hunderttausende Zuschauer säumten die Strecke.
5 Dinge über den Hamburg-Marathon

|
Wettkämpfe |
|
Wettkämpfe |
|
Wettkämpfe |
|
Wettkämpfe |
Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.