28 Juni 2010 02:00
Internationalen Stars sei Dank: Am Sonntag purzelten sowohl beim Düsseldorf- als auch beim Hannover-Marathon die Streckenrekorde. Aber auch deutsche Läufer konnten überzeugen.
Gleich fünf Läufer blieben zum 20. Geburtstag des Hannover-Marathons unter dem erst im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord. Der Kenianer Yussuf Sangoka siegte in starken 2:08:52 Stunden vor Samson Ramadhani aus Tansania (2:09:45) und Edwin Kutto (Kenia; 2:09:50). Auch Samson Bungei (Kenia; 2:09:58) und der Südafrikaner Lusapho April (2:10:44) blieben noch unter der alten Hannover-Bestmarke von 2:10:47.
"Hannover hat den Ruf einer unglaublich schnellen Strecke einmal mehr bestätigt", freut sich der Veranstalter. Auch das Rennen der Frauen verlief rasant: Kateryna Stetsenko aus der Ukraine siegte in 2:31:36 Stunden vor den beiden Kenianerinnen Gladys Otero (2:32:47) und der lange Zeit führenden Marathon-Debütantin Irene Kwambai (2:34:14).
Insgesamt gingen bei den zwölf Wettbewerben des Wochenendes 15.429 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Start – ebenfalls eine neue Bestmarke.
Auch in Düsseldorf wurde ein neuer Streckenrekord aufgestellt: Iaroslav Musinschi lief die 42,2 km in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in 2:08:32 Stunden. Der 33-jährige Moldawier stellte zugleich eine europäische Jahresbestzeit auf und gilt nun als Top-Favorit bei den Europameisterschaften in Barcelona im Sommer. Als Vierter stellte Falk Cierpinski (SG Spergau) mit 2:17:18 eine deutsche Jahresbestzeit auf.
Bei den Frauen siegte die Russin Natalya Volgina in 2:30:47. Vierte wurde Melanie Kraus (Bayer Leverkusen), die mit 2:36:00 Stunden ebenfalls eine deutsche Jahresbestzeit aufstellte. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, zählte der Düsseldorf-Marathon 13.000 Meldungen – auch das ein Rekord. Darunter waren 4.200 Marathonläufer.

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