23 Juni 2010 02:00
Das Achim-Achilles.de-Lexikon erklärt einige der wichtigsten Begriffe aus der weiten Welt des Laufsports. Dabei wird mit einigen Mythen aufgeräumt.
Der Muskelkater ist die Folge mikroskopischer Verletzungen in der Muskulatur. Sie entstehen bei sehr starken Belastungen. Als Schutzmechanismus gegen weitere Schäden ziehen sich die Muskelfasern zusammen und verursachen dadurch eine dauerhafte, schmerzhafte Anspannung.
Die Vermutung, eine Übersäuerung der Muskulatur wäre die Ursache des Muskelkaters, hat sich als falsch erwiesen. Die beste Maßnahme, um Muskelkater vorzubeugen oder seine Ausprägung zu verringern, ist körperliche Aktivität: Auslaufen nach dem Training oder noch besser, eine andere Sportart (zum Beispiel 30 Minuten Radfahren oder Schwimmen nach einem intensiven Lauf). Auch das Bespritzen der Beine nach starken Belastungen mit eiskaltem Wasser hilft, dem Muskelkater vorzubeugen. Ist er schon entstanden, helfen häufig eine Aspirin und ein warmes Bad in der Badewanne.

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