23 Juni 2010 02:00
Das Achim-Achilles.de-Lexikon erklärt einige der wichtigsten Begriffe aus der weiten Welt des Laufsports. Dabei wird mit einigen Mythen aufgeräumt.
Um sich die Behandlung bei akuten Verletzungen zu merken, kann man eine Eselsbrücke benutzen: Der Sportler hat Pech gehabt. Pech steht für
Pause, Eis, Compression und Hochlagern.
Pause: Alle Belastungen, die weitere Beschwerden oder Schmerzen hervorrufen, müssen vermieden werden.
Pause heißt nicht unbedingt absolute Passivität sondern eher Bewegung, bei der die verletzten Strukturen nicht belastet werden, also Schwimmen oder Radfahren statt Laufen.
Eis: Kälte wirkt der Entzündung entgegen und lindert Schmerzen und Schwellung. Man verwendet Eis (nie direkt auf die Haut, sondern in einem Tuch, auf keinen Fall aber bei offenen Wunden) über drei bis fünf Minuten an der schmerzenden Stelle, nach einer Pause erneut drei bis fünf Minuten. Mehrmals am Tag wiederholen.
Kompression und Hochlagern erleichtern den Abfluss von gestauten Flüssigkeiten. Dadurch nimmt die Schwellung ab. Die Pech-Behandlung erfolgt in den ersten 48 bis 72 Stunden nach der Verletzung. Nach dieser Zeit stellt man in der Regel die Behandlung auf Wärme und leichte Belastungen um, um die körpereigenen Reparationsmechanismen zu aktivieren.

Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.