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Unter 100: Michas Abnehm-Tagebuch

Geschrieben von: Michael Klotzbier
Micha Klotzbier

Zahlen lügen nicht. Jeden Montag wagt sich Micha Klotzbier auf die Waage. In einem Abnehm-Tagebuch halten wir alle Fort- (und auch Rück-?) schritte fest.

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Montag, 23.05.2016

Ich gebe die Hoffnung nicht auf

Diese Woche gab es für mich ein paar Sünden (Eiscafé und Kuchen) – aber das ist vollkommen okay. Wie sage ich immer? Ich will fit und glücklich sein, nicht dünn und frustriert.

  • - Gewicht: 106,4 kg (-0,3 kg zur Vorwoche und -52,3 kg seit 01.01.2015)
  • - BMI: 31,8 (gleich zur Vorwoche)
  • - Bauchumfang: 115 cm (gleich zur Vorwoche)

Bei meinem Gewicht hat sich zwar kaum etwas getan und der Bauchumfang ist gleich geblieben, aber der Fettanteil ist wieder etwas runtergegangen – In den letzten drei Wochen von 28% auf 26%. Anscheinend wird wieder etwas Muskelmasse aufgebaut und der Körper verändert sich weiter.

MichaFruhlingDie Natur hat sich durch das gute Wetter und den Regen zwischendurch wieder verändert und es schön, dass bei den Laufeinheiten immer wieder zu sehen.

Sportpensum der letzten Woche:

  • Montag: Pause
  • Dienstag: 12,84 km Laufen
  • Mittwoch: 20 km Fahrrad + Stabis 
  • Donnerstag: 20 km Fahrrad 12,67 km Laufen
  • Freitag: 2h Fahrrad 
  • Samstag: gotorun Training
  • Sonntag: 13,04 km Laufen 

Beim Laufen stelle ich auch fest, dass ich immer schneller werde auf meiner 13 km - Runde schaffe ich schon eine Pace von 5:54 Minuten im Durchschnitt pro Kilometer. Es fühlt sich einfach wunderbar an.

Was sich nicht wunderbar anfühlt ist der Muskelkater von den Stabis. Würde sie am liebsten sausen lassen. Aber die gehören wohl einfach dazu, wenn man nicht gerade Flo Neuschwander ist. 

Aber Sowohl meine Gelenke wie auch meine Kondition machen super mit. Ich bin noch immer hin und hergerissen, ob ich den Marathon schon in diesem Herbst nicht doch laufen sollte. Ich muss demnächst noch mal intensiv mit meinem Trainer Piet sprechen. So ganz habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

Motto der Woche: Es ist heiß - Trinken nicht vergessen

 

Montag, 16.05.2016

Rückkehr zum geliebten Frühstücksei

Die erste Woche nach meiner veganen Zeit ist vorbei und das Gewicht bleibt gleich. Wobei ich ab und zu noch Tofu in der Bolognese oder in der Suppe esse und auch weiterhin Milchalternativen einkaufe. Auch den veganen Käse habe ich immer noch im Kühlschrank und esse ihn nach wie vor gerne. Freue mich aber, dass ich Eier wieder auf dem Speiseplan habe und diese zum Frühstück genießen kann. Anscheinend sind die 105 - 107 kg, auf denen ich mich eingependelt habe, wieder ein Wohlfühlgewicht für meinen Körper. Wird Zeit mich wieder aus der Komfortzone zu holen. Denn unter die 100-Kilo-Grenze will ich schon bald kommen.

  • - Gewicht: 106,7 kg (+0,1 kg zur Vorwoche und -52,0 kg seit 01.01.2015)
  • - BMI: 31,8 (gleich zur Vorwoche)
  • - Bauchumfang: 115 cm (gleich zur Vorwoche)

Sportlich gesehen war die Woche wieder super. 100 km Fahrrad und mit dem gotorun Training 46 km gelaufen. Im gotorun Training stand Kraft & Ausdauer auf dem Programm. Das Training und die Läufe fühlen sich nach wie vor gut an. Die Gelenke halten auch, und meine Kondition ist super. Vor allem geht der Sport leicht von der Hand und es klappt, dass ich regelmäßig in Bewegung komme.

Sportpensum der letzten Woche:

  • Montag: 20 km Fahrrad 
  • Dienstag: 20 km Fahrrad
  • Mittwoch: 20 km Fahrrad & 13,11 km Laufen
  • Donnerstag: 20 km Fahrrad
  • Freitag: 20 km Fahrrad + 12,81 km Laufen
  • Samstag: gotorun Training
  • Sonntag: 13,09 km Laufen 

Habe diese Woche Michael S. auf meiner Laufstrecke getroffen, der ebenfalls ein paar Kilos zu viele hatte und dann den Laufsport für sich entdeckt hat. Er kommt auch hier aus der Gegend. Er hat auf meinen Fotos die Ecken erkannt und so haben wir uns spontan für einen Lauf verabredet. War eine schöne Runde und wir versuchen jetzt öfter zusammen zu laufen. In Gesellschaft zu laufen und sich auszutauschen ist auf jeden Fall schön und eine Abwechslung.

Motto der Woche: Stabis, Stabis, Stabis

MichaundMicha

Montag, 09.05.2016

Alles hat ein Ende ...

Nach drei Monaten, habe ich nun meinen veganen Selbstversuch beendet. Keine tierischen Produkte zu essen, hat für mich gut funktioniert und war eine tolle Erfahrung. Ich bin noch immer etwas erstaunt, dass ich es überhaupt geschafft habe. Ich muss sogar sagen, dass es mir nicht annähernd so schwer gefallen ist, wie ich anfangs erwartet hatte.

Tatsächlich hat mir nichts schmerzlich gefehlt, aber ich habe das Gefühl, dass es jetzt Zeit ist wieder umzuschalten. Ich habe viele neue Lebensmittel und Gerichte entdeckt und freue mich darauf mit ihnen meinen Speiseplan noch bunter zu machen.

Sicher werde ich künftig noch bewusster mit Fleisch und tierischen Produkte umgehen, und immer mal wieder vegane Tage oder vielleicht auch Wochen einlegen. Insgesamt habe ich in dieser Zeit 7 Kilo abgenommen. Und mir ist klar, dass ich aufpassen muss und beim Umschalten besonders auf die Ernährung achten werde.

  • - Gewicht: 106,6 kg (+0,4 kg zur Vorwoche und -52,1 kg seit 01.01.2015)
  • - BMI: 31,8 (+0,1 zur Vorwoche)
  • - Bauchumfang: 115 cm (+1 cm zur Vorwoche)

Diese Woche bin ich knapp 40 km gelaufen und es hat sich sehr gut angefühlt. Sowohl Gelenke als auch Kondition waren super. 

Sportpensum der letzten Woche:

  • Montag: 20 km Fahrrad + 14,51 km Laufen
  • Dienstag: 20 km Fahrrad
  • Mittwoch: 11,19 km Laufen
  • Donnerstag: Pause
  • Freitag: Pause
  • Samstag: Pause
  • Sonntag: 13,89 km Laufen beim Wings for Life World Run in München

Das Highlight der Woche war der Wings for Life World Run in München. Es ist ein Charity Lauf, bei dem 100% des Startgeldes in die Rückenmarksforschung gehen und man quasi für die läuft, die selbst nicht laufen können.

Micha und die Hahner Twins. (Foto: Julia Schweinberger)

Bei diesem Lauf läuft man nicht ins Ziel sondern wird vom Catcher Car eingeholt und ist dann aus dem Rennen. Nach meinem Ergebnis beim Drittelmarathon in Potsdam hatte ich mir etwa 15 km vorgenommen. Anna Achilles hat mich begleitet. Die Stimmung war grossartig und das Wetter fast sogar zu gut. Es waren über 20 Grad und Sonnenschein. Also etwas zu warm, so dass wir jede Verpflegungsstation mitnehmen mussten. Na ja und bei der ersten hatte ich Anna dann auch schon verloren.

Nach dem es beim Start die Masse der Läufer ganz schön stockte, habe ich gleich zu Beginn nicht nur Anna sondern auch Zeit verloren, die mir am Ende fehlten. Ich bin aber mit meinen fast 14 km sehr zufrieden. Es war eine tolle Erfahrung von der Ziellinie eingefangen zu werden. Zum Schluss konnte ich zwar noch ein wenig Gas geben, aber da es dort eine kleine Steigung hoch ging, verlies mich irgendwann die Kraft. Ausserdem hatte ich mich zuvor an eine Läuferin angehängt, die auch sehr flott unterwegs war.

Zurück am Start habe ich dann mit Anna noch gemütlich ein Alkoholfreies getrunken und überlegt, wann wir wieder gemeinsam an den Start gehen. Ich könnte mir gut vorstellen nächstes Jahr wieder zu starten.

Richtig cool war es auch viele Bekannte zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen. Zum Beispiel mit den Hahner Twins. Die Mädels sind nicht nur unglaublich schnell sondern auch super sympatisch.

Motto der Woche: Regenerieren und dabei auf die Ernährung achten!

 

Montag, 02.05.2016

Marathon 2016 oder Marathon 2017, das ist hier die Frage

Was für eine Woche – es war irre viel los. Aber als Belohnung ist wieder ein Kilo runter. Auch beim Bauchumfang ist wieder ein Zentimeter weg. Die 100 Kilogrenze rückt, endlich, in greifbare Nähe. 

Die elfte Woche vegan habe ich nun auch geschafft. Bis Mittwoch habe ich dann drei Monate vegan gemacht. Dann werde ich es wahrscheinlich etwas auflockern und nicht mehr ganz so streng halten.

  • - Gewicht: 106,2 kg (-1,1 kg zur Vorwoche und -52,7 kg seit 01.01.2015)
  • - BMI: 31,7 (-0,3 zur Vorwoche)
  • - Bauchumfang: 114 cm (-1 cm zur Vorwoche)

Lampenfieber hatt ich am Mittwoch – das Sat1 Frühstücksfernsehen hatte mich wieder eingeladen, und ich durfte über mein Plateau berichten, was mich von September bis Februar gefordert hat, als das Gewicht bei 110 kg stagniert hat und nicht mehr runter gehe wollte.

 

Micha Sat1

Donnerstag war auch sehr spannend. Ich war mit Spiegel TV zum Durchchecken bei SMS Sportmedizin-Berlin, wo auch die verantwortlichen Ärzte für den Berlin Marathon Dr. Brechtel und Dr. Krüll ansässig sind und bin komplett durchgecheckt worden.

Micha Klotzbier beim sportmedizinischen Check-Up. (Fotos: Anne-Sophie Hessler)

Neben einem Sportgesundheitscheck inkl. Lungenfunktion, Belastungs-EKG wurde auch eine Echokardiografie durchgeführt. Herz, Kreislauf und Lunge sind gut in Form. Bei der Leistungsdiagnostik auf dem Laufband wurde eine Laktatmessung und eine Atemgasanalyse gemacht. Die Werte waren auch alle durchschnittlich und ich weiss jetzt in welchem Pulsbereichen ich am Besten laufen sollte.

Außerdem wurde noch eine 3D-Laufanalyse gemacht und dabei geschaut wie beweglich meine Muskeln und Gelenke sind. Dabei kam heraus, dass ich gut beweglich bin und das mein Laufstil gut ist und ich schön flach über dem Boden laufe und nicht zu sehr springe, dass die Krafteinwirkung auf die Gelenke zu hoch ist. Man sieht aber auch, dass mein linkes Knie beim Aufsetzen etwas nach außen geht, was eine gewisse Schonhaltung ist. Auf dem Röntgenbild ist ein „akzeptabler“ Kniegelenksspalt zu sehen.

Das Knie hat sich anscheinend seit dem MRT im letzten Jahr ein wenig erholt zu haben. Die Abnutzung ist aber auch hier sehr deutlich zu sehen und es sehr komisch, dass ich nach wie vor keine Schmerzen haben, was durch den Gelenkspalt zu erklären sein kann. Also das Knie ist weiterhin der Knackpunkt und operieren lassen sollte ich es auch irgendwann.

Und jetzt kommt der Knüller: Seit Monaten sagen mir Freunde und Trainer, ich soll den Marathon erst nächstes Jahr laufen – und die Docs hier sagen, ich sollte ihn vermutlich besser dieses Jahr laufen.

Sie meinen, es könnte unter der weiteren Belastung schädlicher für das Knie sein, ein weiteres Jahr Training drauf zu setzten. Bin echt hin und hergerissen, aber nach der Untersuchung wieder ganz zuversichtlich, dass ich auf dem guten Weg bin.

Sportpensum der letzten Woche:

  • Montag: Pause
  • Dienstag: Pause
  • Mittwoch: 90 Minuten Crosstrainer
  • Donnerstag: 5 km Laufband
  • Freitag: 20 km Fahrrad
  • Samstag: gotorun Training und 10 km Spendenlauf
  • Sonntag: Pause

Nach dem Drittelmarathon letzten Sonntag habe ich es am Anfang der Woche bewusst ruhiger angehen lassen. Aber Samstag war ich wieder beim gotorun Training. Dort habe ich 11 km insgesamt gemacht und bin nachmittags bei einem Spendenlauf auch noch 10 km gelaufen, so dass Sonntag wieder Ruhe angesagt war. Insgesamt habe ich eine gute Balance zwischen Belastung und Regeneration gefunden.

Motto der Woche: Für diejenigen laufen, die es nicht können – Wings for Life World Run! 


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