Velothon: Michas 7 Dinge fĂĽr ein erfolgreiches Radrennen

Geschrieben von: Micha Klotzbier
micha klotzbier fahrrad

Am Sonntagmorgen geht Ex-Koloss Micha Klotzbier beim Velothon an den Start. Sein größtes Radrennen bislang. Das ehemalige Schwergewicht hat mächtig Respekt und ein bisschen Bammel vor dem Wettkampf, ist aber bestens vorbereitet. Hier ist seine Ausrüstungs-"Pack-List".

60 harte Kilometer warten auf mich – puh! Ich will den Radprofis beim Velothon natürlich in nichts nachstehen und bereite mich wenigstens ausstattungstechnisch schon mal professionell vor. Mit meinem Glücksbringer halte ich auch noch eine Geheimwaffe in der Hinterhand.

1. Trekkingrad

Ich bin eher Läufer als Radler. Und so ein Rennrad ist schon echt schnell – da habe ich doch etwas Bammel vor. Also fahre ich mit einem Trekkingrad ohne Knickpedale.

Das ist vielleicht nicht ganz so schnell, dafĂĽr ist es vom FahrgefĂĽhl sehr angenehm und so stabil genug, dass ich beim Sprint auch mal aus dem Sattel gehen kann.

Rad: Conway

2. GPS-Uhr

Wann hat man ein Rennen so richtig in den Sand gesetzt? Richtig, wenn man vom Besenwagen weggekehrt wird. Damit das nicht passiert, muss ich  auf der Strecke mindestens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern fahren.

Um meine Geschwindigkeit und meinen Puls zu kontrollieren, trage ich daher die Fitbit Surge, eine laut Hersteller „Fitness-Superwatch". Dank GPS-Tracking kann ich damit die Strecke aufzuzeichnen und auf Portalen wie Strava oder gpsies.com hochladen.

Alle Daten könnt ihr dann im Velothon-Nachbericht einsehen.

Uhr: Fitbit Surge

3. Helm

FrĂĽher war ich zu cool fĂĽr einen Helm. Dann starb ein Uni-Professor von mir bei einem Fahrradunfall. Seitdem gilt bei mir: Sicherheit geht vor.

Beim Velothon herrscht natürlich eh Helm-Pflicht. In Anbetracht der Geschwindigkeiten, die einige Fahrer dort auf die Straße bringen, ist das auch besser so. Wegen meiner geringen Haarpracht ziehe ich mir zusätzlich mein Lieblingstuch unter den Helm, um Sonnenbrand auf dem Haupt vorzubeugen.

Tuch: NoName
Helm: MET

4. Trinkflasche

Trinken während eines Rennens? Eigentlich nicht so mein Ding. Aber bei 60 Kilometer Radfahren ist trinken wohl nicht die schlechteste Idee.

Ohne Wasserzufuhr steigt bei körperlicher Anstrengung die Körpertemperatur schnell an – das kann Kopfschmerzen hervorrufen und echt gefährlich werden. Deshalb habe ich mir eine schicke Trinkflasche zugelegt, an der ich immer mal wieder grazil nippen werde.

Ich trinke eine mit Mineralwasser gemischte Apfelsaftschorle, die die Kohlenhydrat-, Zucker- und Natriumspeicher gleich wieder auffĂĽllt.

Trinkflasche: Camelbak

5. Radbekleidung

Sehen und gesehen werden: Ob das wohl auch fĂĽr den Velothon gilt? Ich jedenfalls will nicht nur, dass mein Outfit ein Blickfang ist, es muss auch gut sitzen und funktional sein.

Kommt man aber wie ich von 160 Kilo und 5XL, ist die eigene Kleidungsgröße schwer zu bestimmen. Bei Decathlon habe ich mir professionelle Hilfe besorgt und ein Gefühl dafür bekommen, welche Größen ich im Radsportbereich brauche.

Mein Outfit besteht aus einer Radlerhose mit Trägern und ein neon-gelbes Radtrikot.

Trikot, Handschuhe + Hose: BTWIN

6. Sonnenbrille

Unerlässlich bei Radrennen sind Sonnenbrillen. Die sehen nicht nur cool aus, sondern schützen gegen Wind, Regen, Fliegen – und natürlich die Sonne, auf die ich am Sonntag hoffe.

Mein Modell gefällt mir besonders, weil es links und rechts komplett über die Augen geht. Und sie spiegelt auch echt klasse von außen – da sieht keiner die Angst in meinen Augen vor dem Start und auch nicht die Tränen, nachdem ich abgeschlagen ins Ziel einfahre.

Sollte es regnen oder dunkel sein, lassen sich die verdunkelten Gläser gegen durchsichtige einfach austauschen.

Sonnenbrille: Sziols

7. GlĂĽcksbringer

Ich habe die Figur eines Gottes. Nur blöde, dass es Buddha ist. Dafür trage ich ihn auch als kleinen, goldenen Glücksbringer in der Hintertasche meines Trikots. Denn in der Ruhe liegt die Kraft: Ich werde mich nicht von irgendwelchen Radtour-Rowdies beirren oder abdrängen lassen. Dabei sein, ist alles. Ich mache mein Ding. Wie immer.

GlĂĽcksbringer: Buddha

 

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