Tierisch im Trend: Laufen mit Hund

Viele Jogger sind auf den Hund gekommen und lieben es, ihre tägliche Gassi-Runde laufend zurückzulegen – kein Wunder, denn das Training mit der eigenen Fellnase bietet so viel mehr, als nur gesparte Zeit. Hier findest du alle Vorteile, die das Laufen mit deinem tierischen Partner mit sich bringt.

Über Stock und Stein – bei jedem Wetter

Ob es draußen regnet, stürmt oder schneit – Hunde müssen (und wollen!) bei jedem Wetter an die frische Luft. Für Schönwetter-Läufer, deren Motivation bei Nässe, Kälte oder Dunkelheit unter den Gefrierpunkt sinkt, der perfekte berühmte Tritt in den Hintern, die Laufschuhe jedem Klima zum Trotz zu schnüren.

Apropros Dunkelheit: Auch die ist mit tierischem Begleiter keine Ausrede mehr, die Laufeinheit auf den nächsten Tag zu verschieben, denn mit Hund an deiner Seite hast du immer einen Beschützer dabei. Egal, wie sanftmütig und verschmust dein Vierbeiner abends auf dem Sofa auch sein mag – eine abschreckende Wirkung hat er immer.

Obwohl du also nicht ständig nervös deine Umgebung prüfen musst, schärft ein gemeinsamer Lauf mit Hund dennoch deine Sinne, denn deinem Vierbeiner zuliebe achtest du viel intensiver auf potentielle Gefahren in deinem Umfeld, beispielsweise auf andere Tiere oder den Verkehr.

Stumpfes Vorsichhinrennen mit Stöpseln in den Ohren gehört der Vergangenheit an – probier es aus, du wirst erstaunt sein, wie anders du eine Laufstrecke wahrnehmen, die du vielleicht schon seit Jahren nimmst!

Laufen freut auch deinen Vierbeiner tierisch

Nicht nur du als Läufer profitierst von einem vierbeinigen Trainingspartner, sondern auch andersherum. Den meisten Hunden gefällt das flottere Tempo nämlich viel besser als das gemütliche Spazieren gehen. Und egal, wie bewegungsfreudig dein Liebling sein mag – nach einem fordernden Lauf wird selbst er den restlichen Tag müde und zufrieden in seinem Körbchen verbringen!

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Bildquelle: Snuggle Dreamer

FĂĽr arbeitende Hundebesitzer eine Win-Win-Situation: Morgens noch vor dem Job eine Runde drehen und du kannst deinen Vierbeiner nicht nur guten Gewissens einige Zeit alleine lassen, sondern hast sogar schon dein Training hinter dich gebracht.

Und im Gegensatz zu menschlichen Running-Partnern wird dein Hund dir morgens nie absagen, das verspreche ich dir!

Nie wieder Monotonie: Neue Trainingsreize setzen

Auch wenn du regelmäßig deine Laufschuhe schnürst und dementsprechend fit bist: Das Laufen mit deinem Hund wird nochmals ganz neue Reize setzen.

Gerade, wenn du ihn nicht an der Leine mitnimmst, sondern frei laufen lässt, zwingt sein Tempo dich, eine Art Fahrtspiel einzulegen: Mal musst du Gas geben, weil dein Vierbeiner eine spannende Fährte aufgenommen hat, mal musst du es etwas langsamer angehen lassen, weil dein Hund etwas zurückbleibt.

Wie intensiv und vor allem effektiv solche Tempowechsel im Training sein können, muss ich dir als begeistertem Läufer sicher nicht sagen!

Planung ist die halbe Miete

Da die letzte Mahlzeit deines vierbeinigen Freundes mindestens zwei Stunden her sein muss und dieser Punkt um einiges wichtiger ist, als beim Menschen, fordert das Laufen mit Hund ein wenig mehr Planung als ohne.

Das muss aber keineswegs ein Nachteil sein, denn wenn du deine Laufeinheit von vornherein fest in deinem Tagesablauf einplanst und andere Termine drumherum planst, wirst du sie sicher nicht einfach canceln, richtig?

RĂĽcksichtnahme auf den Hund

Bei all den Vorteilen, die das Laufen mit Hund mit sich bringt, solltest du aber nie vergessen: Er ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen – und die sollten stets vor deinen Trainingszielen stehen.

Lass deine Pulsuhr bei der gemeinsamen Runde zuhause, denn Bestzeiten wirst du mit deinem Vierbeiner kaum aufstellen. Schließlich möchtet ihr beide Spaß dabei haben, also lass deinen Liebling ruhig mal links und rechts schnüffeln oder sein möglicherweise etwas langsameres Tempo laufen und pass dich gegebenenfalls seinem Rhythmus an.

Beachte auch, dass dein Hund Hitze schlechter verträgt als du und meide im Sommer selbst abends asphaltierte Strecken. Der Teer kann sich über den Tag hinweg aufgeheizt haben und deinem Vierbeiner unter den Pfoten brennen.

Ohnehin kann das Laufen mit Hund eine andere Laufstrecke bedürfen, denn im Gegensatz zu dir hat dein tierischer Partner keine dämpfenden Laufschuhe an. Achte daher auf den Untergrund und beobachte deinen Hund aufmerksam.

Bleibt er immer wieder zurück, hebt eine Pfote oder fängt gar an zu humpeln, solltest du den Lauf sofort abbrechen.

Ansonsten gilt aber: Die Gassi- durch eine Laufrunde zu ersetzen, macht Tier und Besitzer SpaĂź und bringt neue Motivation und frischen Wind in deinen Trainingsplan.
Wenn du die Tipps in diesem Artikel beherzigst, steht dem gemeinsamen LaufvergnĂĽgen nichts mehr im Wege!

 

Dieser Text ist ein Gastbeitrag von prinz-sportlich.de. Ob Laufschuhe, FuĂźballtrikot oder Proteinpulver - auf prinz-sportlich.de findest du jeden Tag aktuelle Schnäppchen aus den Bereichen Sport, Fitness und Lifestyle zu Bestpreisen sowie leckere Rezepte und Service-Artikel zu allem rund um Fitness und Ernährung.

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