Aktion "Achilles-Protokoll"
Erstellt von: Achim Achilles
in Blogs
am 01. Juli 2010
Läufer belasten die Umwelt stärker als sie glauben. Vernünftige Jogger unterschreiben deshalb Achilles' große Klimaschutzerklärung. Außerdem gibt es Tipps für ein umweltgerechtes Sportlerleben.
Läufer brüsten sich gerne damit, dass ihr Sport im Einklang mit der Natur steht: rein in die Schuhe, raus in den Wald. Laufen fühlt sich gut an, unverfälscht, erhebend.
In Wahrheit sind wir Läufer aber auch oft ganz schöne Klimasünder. Wir fahren mit dem Auto zum Waldlauf oder fliegen zum Marathon nach New York. Nach dem Training tut eine extra lange Dusche gut und die halbvolle Waschmaschine mit den muffigen Laufklamotten muss unbedingt noch losrumpeln. Der Sportwissenschaftler Klaus Baum hat außerdem ausgerechnet: Rund 15.600 Tonnen CO2 dünsten Deutschlands Marathonis im Jahr aus, Trainingsläufe eingerechnet. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt pumpt in einem Jahr 13 Tonnen Treibhausgas in die Atmosphäre.
Wer einmal an einem größeren Wettkampf teilgenommen hat, ahnt, was für eine schmutzige Angelegenheit so ein Rennen ist. Zehn Tonnen Bananenschalen und Trinkbecher hat die Hamburger Stadtreinigung nach dem Marathon in der Hansestadt zusammengefegt. Viele Veranstalter wissen zwar um die Problematik und entwickeln Umweltkonzepte. Doch viel wirksamer: Jeder Läufer kann etwas für die Umwelt tun, beim Wettkampf und im Training. Ein paar Anregungen:
Es gibt für Hobbysportler noch viele weitere Möglichkeiten, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Deshalb unterschreiben Läufer auf Achim-Achilles.de jetzt das "Achilles-Protokoll" und erklären, worauf sie der Umwelt zuliebe künftig verzichten wollen. Kyoto-Achim geht wie immer mit gutem Beispiel voran.











