Erstellt von: Jens Karraß
in Blogs am 24. März 2011
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Hallo Achim-Achilles-Team!
Vor kurzer Zeit habe ich mir leichte Gewichte zum Laufen zugelegt, jeweils 500 Gramm für Fuß- und Handgelenke. Danach bin ich nach kurzer Recherche im Internet auf viele unterschiedliche Aussagen zum Schaden und Nutzen von Gewichten gestoßen. Ich möchte im Sommer meinen ersten Triathlon absolvieren und laufe derzeit zwei bis drei mal pro Woche, plus Schwimmen und Radeln. Für welches Trainingsziel ist der Einsatz von Gewichten plausibel? Ist es generell überhaupt ratsam, mit zusätzlichem Gewicht zu laufen oder werden dabei nur die Gelenke zerstört?
Danke und weiter so! David K.
Lieber David,
ganz einfach: Lass die Gewichte weg. Laufe gut, betont, hebe die Füße und drück dich gut ab. Fliege, lande, hebe ab. Ping, peng, pong. Immer wieder, jede Sekunde drei bis vier Mal. Und genieß deine kräftige Leichtigkeit. Kein Profiläufer hängt sich Gewichte an die Füße oder trägt sie beim Training in den Händen. Es wird gelaufen, und Krafttraining wird extra gemacht. Das Laufen soll frei und kraftvoll passieren, der Laufstil darf dabei nicht durch Gewichte gehemmt werden.
Liebe Grüße, Jens Karraß
Erstellt von: Jens Karraß
in Blogs am 13. Januar 2011
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Hallo liebes Expertenteam,
als ehemaliger Fußballer (44 Jahre, Puls maximal 192), laufe ich seit etwa zehn Jahren mehr oder weniger regelmäßig. Momentan habe ich nach etwa einjähriger Abstinenz erneut begonnen, gegen mein Rekordgewicht (88 Kilogramm) zu kämpfen. Dabei fallen mir die ruhigen Dauerläufe unheimlich schwer. Einerseits ist mein Tempo im Niedrigpulsbereich (unter 135 Schläge pro Minute) derart lahm, dass mich sogar Kinder überholen, andererseits langweile ich mich fast zu Tode. Außerdem muss ich ständig meinen Puls kontrollieren und mich zwingen, langsam zu laufen. Deshalb habe ich die folgenden Fragen:
- Kann ich die Läufe auch ein wenig schneller gestalten?
- Soll ich geduldig sein und darauf hoffen, dass sich mein Lauftempo bei niedrigem Puls steigert?
- Wie kann man einen langen Lauf auflockern, damit man sich nicht so langweilt?
Liebe Grüße, ihr seid total cool, Uli
Erstellt von: Jens Karraß
in Blogs am 20. Oktober 2010
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Hallo Trainer,
ich habe in den vergangenen drei Monaten einen Plan abgelaufen, der mich von entspannten sieben Minuten auf ebenso entspannte sechs Minuten pro Kilometer gebracht hat. Ist es sinnvoll, dies eine Weile zu halten und irgendwann in einem halben Jahr die fünf Minuten pro Kilometer in Angriff zu nehmen, oder kann ich jetzt einfach den nächsten Plan abarbeiten?
Viele Grüße, Anne
Liebe Anne,
mache einfach weiter und achte darauf, dass Anstrengung und Erholung sich weiterhin so gut abwechseln. Vielleicht gehst du erstmal auf fünfeinhalb Minuten pro Kilometer, das wäre ein guter Zwischenschritt.
Liebe Tempo-Kontroll-Grüße, Klemmbrett-Karraß
Erstellt von: Jens Karraß
in Blogs am 15. Oktober 2010
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Hallo Achim,
ich hätte mal eine Frage zum Thema Abnehmen: Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass man durch kalte (Wechsel-)Duschen von circa zehn Sekunden bis zu 300 Kalorien mehr verbraucht. Stimmt das?
Vielen Dank im Voraus, Herbert
Hallo Herbert,
das heißt, bei einer Minute Kaltduschen sechsmal 300 Kalorien? Also 1800 Kalorien? Das wäre mit einem ziemlich flotten Dauerlauf von 80 Minuten Länge gleichzusetzen. Also nicht Weight-Watchers, sondern Shower-Watchers?
Danke für den schönen Moment, lieber Herbert.
Viele Grüße, Klemmbrett-Karraß
Lieber Herbert,
Super Methode, probiere ich gleich aus. Wenn du drei krachkalte Biere dazu trinkst, geht das Abnehmen noch schneller, weil der Körper ja angeblich mehr Energie fürs Bierwärmen braucht als das Bier selbst an Energie birgt. In Wahrheit musst du ein Bier aber 25 Minuten runterlaufen. Ach ja: Mit Zen-Running rennst du den Marathon unter zwei Stunden, in Kombination mit Chi-Running kannst du die Strecke sogar fliegen. Klingt alles nach ziemlicher Warmduscher-Philosophie. Aber immer wieder gute Unterhaltung.
Weiterduschen, aber kalt, Achim
Erstellt von: Jens Karraß
in Blogs am 17. September 2010
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Hallo Achilles-Team,
ich laufe seit neun Jahren jeden zweiten Tag. Mittlerweile laufe ich circa dreimal pro Woche sechs Kilometer (in circa 40 Minuten) bis zehn Kilometer (in circa 66 Minuten, also nicht besonders schnell). Ich laufe zwar mit Pulsuhr, aber eher nach (Wohl-)Gefühl, denn mein Puls ist schon bei diesem Tempo knapp über 160, was ja wohl zu viel ist. Es geht mir aber gut dabei, ich bin nach dem Laufen nicht erschöpft, habe auch schon mal Intervallläufe eingelegt. Es würde mich aber doch mal interessieren, warum mein Puls so hoch ist. Ich bin 46 Jahre alt, gesundheitlich ist wohl alles okay.
Gruß, Claudia
Hallo Claudia,
der Puls ist nicht hoch; wenn du gehen würdest und du hättest 160 - das wäre hoch. Aber Puls 160 und ein moderates Laufgefühl dabei - das ist nicht super, kein Top-Trainingszustand, aber bei weitem nicht ungesund. Wenn du bei kürzeren Läufen abschnittsweise mal an die 180 heranläufst und dort auch mal einige Minuten bleibst, wird sich unweigerlich dein Knapp-über-sechs-Minuten-pro-Kilometer-Tempo-Puls verbessern. Ich wünsche dir viel Erfolg mit den kürzeren Pulsläufen,
dein Klemmbrett-Karraß