Erstellt von: catcat
in Blogs am 07. Februar 2012
Bis zu Temperaturen von -15°C war ich nun in diesem Jahr schon laufend unterwegs. Eigentlich kein Problem. Mit Kälte komme ich definitiv besser zurecht als mit Hitze. Allerdings ist der Wind zurzeit doch ziemlich eisig und beschert mir das Gefühl, dass es gefühlt noch mindestens 10°C kälter ist. An den Beinen und am Oberkörper ist das ja alles dank Zwiebeltechnik und Windstopper überhaupt kein Problem. An den exponierten Stellen ist das allerdings nicht ganz so einfach.
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Als Brillenträger läuft mir leider die Brille an wenn ich mir Schal oder Buff oder irgendwas anderes ums Gesicht winde um selbiges vor der Kälte zu schützen. Um 6 Uhr morgens ist leider von Feinmotorik bei mir noch nicht viel zu sehen so dass ich für das Einsetzen der Kontaktlinsen (die das Problem gleich beheben würden) länger brauche. Das bedeutet, dass ich mit Kontaktlinsen später loslaufe und die Laufrunde aus Zeitmangel viel zu kurz wird. Noch früher aufstehen ist zurzeit keine Alternative für mich, im Bett bleiben aber auch nicht. Also was machen? Man schaut sich Biathleten, Langläufer und die Alpinisten an. Da kann man tatsächlich noch was lernen. Bei mir hat das dazu geführt, dass ich nun am Abend vor einem Trainingslauf mein Kinesiotape zuschneide. Für die Nase ein Stückchen und natürlich zwei für die Wangen. Alles wird feinsäuberlich angeordnet. Am nächsten Morgen muss ich praktisch nur vom Bett in die Laufklamotten springen. Für das Aufkleben des Tapes reicht dann meine Grobmotorik allemal. Und so geht es dann ab auf die Runde. Nur schade, dass es dunkel ist. Pink und lightblue sind in Kombination nämlich echt ein Knaller!
Erstellt von: catcat
in Blogs am 02. Januar 2012
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Das verschriftlichen von Jahreszielen soll ja bei der Erfüllung derselben helfen. Also ist es nun wieder soweit...
Erstellt von: catcat
in Blogs am 11. Dezember 2011
In einem Nachbarort fand heute ein Adventslauf statt und ich hatte mich kurzentschlossen noch am Donnerstag dafür angemeldet. Für die 10 km konnte ich mich nicht erwärmen, schließlich war mir das wellige Terrain vor Ort aus der Marathonvorbereitung gut bekannt und bei meiner Tempotrainingsverweigerung für dieses Jahr und nach Krankheits-bedingter Pause hätte das wohl nicht sonderlich viel Spaß gemacht. So lief ich also heute nur die 5 km. Die gehen ja immer irgendwie.
Erstellt von: catcat
in Blogs am 01. November 2011
So, nach einigen bewegten Stunden folgt nun, eine Nacht und einen Tag nach dem Großereignis, meine ganz persönliche Geschichte vom ersten Marathon.
Zunächst muss ich noch ein paar Dinge zur Vorbereitung und wie es dazu kam sagen. Ich hatte dieses Jahr keinen Marathon geplant. Für den Wolfgangseelauf hatte ich mir einen Marathonplan von Herbert Steffny heraus gesucht und nach meinen eigenen Bedürfnissen modifiziert. Also 3 statt 4 Einheiten/Woche, 12 statt 10 Wochen, keine Intervalle, keinen HM, nur einen 10er und ab und an mal 20 min Schwellentempo nach Jack Daniels. So weit so gut. Nach der ersten langen Einheit von 25 km bei fast 30°C fiel der Satz „Wer 3 Stunden läuft kann auch Marathon laufen!“ auf fruchtbaren Boden.
Erstellt von: catcat
in Blogs am 30. Oktober 2011
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Das wird heute die längste Nacht des Jahres werden. Nicht nur wegen der Zeitumstellung. Ich bin aufgeregt wie vor dem ersten Schultag. Morgen ist Marathon in Frankfurt. Ich habe meine Startunterlagen abgeholt, die Hausaufgaben sind gemacht. Nun harre ich der Dinge die da kommen. Mein erster Marathon. Ich will ankommen. Die Zeit ist mir vollkommen egal. Ich bin gespannt und werde berichten...