Erstellt von: berlifan
in Blogs am 24. April 2012
Im letzten Jahr hatte ich die Marathonstrecke auf dem Darß in Angriff genommen. In diesem Jahr sollte es, mit Rücksicht auf den Rennsteiglauf, "nur" ein Halber sein. Mann, war das ein Wochenende! Schon lange hatten wir uns auf den Besuch unserer Stuttgarter Freunde Silvia und Micha gefreut, die extra zum Darß-Marathon mit dem Flieger anreisten.
Erstellt von: catcat
in Blogs am 05. April 2012
Der Halbmarathon in Berlin 2012... drei Wochen nach Frankfurt. Nun, es sollte ein Trainingslauf werden. Am besten als längerer Crescendo-Lauf mit Steigerung bis ins HM-Renntempo. Das war zumindest mein Plan. Und was soll ich sagen? Es kam mal wieder anders. In den Tagen zuvor bekam ich nicht genug Schlaf und hatte auch keine Zeit mal eine kurze Runde laufen zu gehen. Ich war ehrlich gesagt einfach platt... der HM erschien mir absolut unsinnig.
Erstellt von: berlifan
in Blogs am 03. April 2012
Wer hätte das gedacht? Noch am letzten Sonntag musste ich aufgrund einer recht schmerzhaften Rippenprellung meine Meldung beim 4. Dammer Eldelauf (HM) leider platzen lassen. Es ging einfach nicht :-( !
Erstellt von: heifisch
in Blogs am 02. April 2012
Ich will es vorwegnehmen: Man kann einen Halbmarathon schaffen, wenn man nur 2 bis 3 Mal die Woche trainiert. Aber man wird so auf keinen Fall jemals aus dem Startblock E herauskommen (ohne Angaben und über 2:00:00 Stunden).
Diesmal hatte ich mir eigentlich nichts vorgenommen. Zumindest öffentlich. Ich glaube, jeder hat insgeheim eine winzigkleine Hoffnung, dass vielleicht ein Wunder geschieht. Also zum Beispiel, dass der Wind den eigenen Lauf derart beflügelt, dass man sich kaum anstrengen muss oder dass der eigene Körper vergisst, dass er nicht ausreichend trainiert wurde. Also so eine Art Spontantransformation vom komfortablen Familienwagen in einen Porsche.
Dieser Illusion gebe ich mich gern kilometerlang hin. Denn die ersten 13 Kilometer geht es mir meistens hervorragend (es sei denn, dass Wetter spielt verrückt und ich werde bei 30 Grad langsam über großer Flamme geröstet). Ich sehe dann lächelnd auf meine Laufuhr und rechne sogar ab und zu um, mit welcher Zielzeit ich in rasantem Tempo durchs aufgeblasene Tor einlaufen werde. Sobald ich jedoch auf den Kudamm schwenke, erinnert sich mein Gehirn. Es erinnert sich, dass es anstrengend ist, den Familienwagen auf Hochtouren zu fahren. Es murrt, denn es ist auch kein Zuckerschlecken, dieses ganze Gewicht, das da in der Karosserie versteckt ist, über den Asphalt zu treiben. Auch quietscht und ächzt es überall, was an dem fortgeschrittenen Alter liegt. Obwohl TÜV hat er noch der Wagen! Aber nützt ja nix.
Erstellt von: catcat
in Blogs am 12. März 2012
In Frankfurt starten die Läufer aus der Region ins Laufjahr. Der Halbmarathon hat hier schon Tradition. Immerhin dieses Jahr schon in der 10. Auflage kommen jedes Jahr mehr und mehr Läufer auf den Geschmack. Start und Ziel befinden sich auf dem Gelände der Commerzbank-Arena. Genauer gesagt: der Start erfolgt vor dem Stadion. Das Ziel ist im Stadion. Die Strecke ist bis auf ein paar Abschnitte relativ flach und weitgehend asphaltiert. Ich fand das Rennen schon beim ersten Treffen mit Jens und Otti in 2010 sehr reizvoll. Damals hatte ich aber andere Pläne und stand demnach nur am Straßenrand zum anfeuern. Dieses Jahr hatte ich das Rennen aber gleich als erstes Zwischenziel auf dem Weg zum Frankfurt Marathon 2012 in meine Saisonplanung aufgenommen. Eigentlich stellte sich nur die Frage, wie schnell ich im Ziel sein würde. Sowohl meine 4 Tempoeinheiten als auch mein Testlauf über 10 km (allein gegen die Uhr) zwei Wochen zuvor waren nicht in der Lage mich besonders positiv zu stimmen. Irgendwie fiel mir alles schwer. Große Müdigkeit machte sich breit. Ich ergab mich also in mein Schicksal und hoffte einfach gut anzukommen. Wenn möglich so knapp über 2 Stunden. Die Müdigkeit verflog zum Glück noch rechtzeitig und auch meine Gemütslage besserte sich noch mit abnehmender Müdigkeit. Am Sonntag war ich um 6 Uhr hellwach und endlich auch irgendwie überzeugt gut vorbereitet zu sein. Es konnte also los gehen.