Tipp der Woche (6): Die Hüfte wippt mit
Erstellt von: Achim Achilles
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am 30. Juni 2010
Achim Achilles ist kein Trainer, kein Mediziner, kein Psychologe, er ist nicht mal ein guter Läufer – trotzdem beantwortet er jede Woche die drängenden Fragen der Läuferwelt. Diese Woche klärt er Fragen von Gewicht.
Grausam, aber wahr: Das Gewicht des Läufers entscheidet maßgeblich über sein Tempo. Auch wenn es viele schwere Jungs gibt, die mit 100 kg+ respektable Ergebnisse erzielen, sie wären mit 20 Kilogramm weniger noch viel schneller.
Viele Anfänger wundern sich, dass sie trotz regelmäßigen Trainings kein Gewicht verlieren. Das liegt daran, dass das Fett zwar schwindet, aber zugleich Muskelmasse aufgebaut wird – und die ist schwerer als Hüftgold.
Problem Nummer zwei: Wer viel läuft, hat viel Hunger. Auch für Ausdauersportler gilt die goldene Regel: Mehr Kalorien verbrauchen als nachfüllen. Schwacher Trost: Läufer sind bei regelmäßigem Training fast nie dicker geworden.
Um das eigene Gewicht einordnen zu können, empfiehlt sich der Body-Mass-Index (BMI) als Einheit: Man teilt das eigene Gewicht durch das Quadrat der Größe:
Bei einem Menschen von 100 kg Gewicht und 2 Metern Größe lautet die Rechnung:
Ein BMI zwischen 20 und 25 ist ideal und bis 30 nicht übermäßig besorgniserregend. Unter 20 ist man zu dünn, über 30 definitiv zu dick. Wer wirklich ernsthaft längere Strecken gegen die Uhr laufen will, sollte sich eher Richtung 20 als zur 30 hin orientieren.











