25 Juli 2011 09:21
Die Bedingungen beim Ironman Frankfurt waren denkbar ungünstig. Die Triathleten mussten sich gegen starken Wind, unsommerliche Kälte und fiesen Regen behaupten. Am Ende siegten Caroline Steffen aus der Schweiz und Faris Al-Sultan aus München.
3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathonlauf von 42,2 km – das allein stellt selbst jeden Profi vor große Herausforderung. Das Wetter tat aber noch sein Übriges. In Frankfurt waren laut Veranstalter 58 Profis und 2.450 Altersklassenathleten für den „längsten Tag des Jahres“ angemeldet. Allerdings fehlten die ganz großen Namen. Andreas Raelert und Sebastian Kienle waren beim Triathlon in Roth am Start, Timo Bracht trat in Ladenburg an (wo er Streckenrekord lief), Hawaii-Sieger Chris McCormack läuft nur auf der Kurzstrecke. Und Michael Raelert wollte zwar in Frankfurt starten, musste seine Teilnahme aber wegen einer Verletzungen absagen.
Nach 8:13:50 Stunden lief Faris Al-Sultan als Erster über die Zielline. Er sicherte sich nicht nur den Sieg, die Qualifikation für Hawaii, sondern auch den Europameistertitel. Zweiter wurde der Hannoveraner Jan Raphael (8:19:31 Std.). Michael Göhner aus Reitlingen wurde in 8:20:26 Stunden Dritter.
Bei den Frauen setzte sich Caroline Steffen mit einem knappen Vorsprung in 9:12:13 durch. Im vergangenen Jahr war sie Zweite geworden. Lucie Zelenkova aus Tschechien lief auf Platz zwei (9:13:46), Sonja Tajsich (Eilsbrunn) errang den dritten Platz (9:14:14) und war beste Deutsche.
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