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Fragen aus dem Trainingsalltag: Was tun nach dem Herbst-Marathon?

Kategorie: Lauf-Training
Geschrieben von: Wendelin Hübner

Wie oft, wie lange, wie hart? Ständig rätseln Freitzeitläufer, wie sie ihr Training am sinnvollsten gestalten. Lauftrainer Piet Koennicke gibt regelmäßig Antworten auf die drängendsten Läufer-Fragen.

Die Herbst-Marathons sind gelaufen. Das Ziel ist erreicht – zumindest das nach 42,195 Kilometern. Aber was nun? Pausieren, und wenn ja, wie lange? Pläne machen, aber welche? Gleich wieder einen Marathon im Frühjahr oder lieber eine kürzere Distanz?

piet-portraetFrüher war Piet Könnicke selbst erfolgreicher Läufer, unter anderem mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 63:40 Minuten. Heute macht er gemeinsam mit den Trainern von Go to RunFreizeitläufer fit. Er betreut Läufer vom ersten Schritt bis zu den lang ersehnten 42 Kilometern. Dabei geht es nicht nur um Bestzeiten, sondern um die ganz persönliche Genugtuung des Läufers. (Foto: Heinrich Völkel/Ostkreuz)

Pausen gehören genauso zum Laufen wie Training. So wie man bei einem Intervallprogramm Pausen macht, um sich zu erholen, braucht man auch nach einer Saison oder einem Marathon Erholung.

Jedoch fällt es vielen Läufern schwer, für längere Zeit die Füße still zu halten. "Ich will nicht meine Form verlieren und wieder von vorn beginnen müssen“, ist häufig zu hören. Doch so schnell verliert man das Niveau nicht, das man über Wochen und Monate entwickelt hat. Vorausgesetzt man bleibt gesund und frei von Verletzungen, ist man nach einer Frischzellenkur schnell wieder auf gutem Nievau.

  • Wer muskulär sowie mental ausgeruht und aufgetankt nach drei bis fünf Wochen Pause wieder ins Training einsteigt, wird schnell wieder fit werden. Man braucht dieses neu gewonnene Lustgefühl, das Wieder-heiß-sein. Beim Widereinstieg geht es nicht darum, gleich wieder in eine super Marathon- oder Wettkampfform zu kommen. Wichtiger ist, mit gutem und vielleicht besserem Grundlagen- und Kraft-Ausdauertraining eine Basis zu schaffen, auf der sich später das Training für einen Wettkampf-Höhepunkt im Frühjahr entwickeln lässt.
  • Das Herbst- und Wintertraining kann daher sehr abwechslungsreich sein, was ja nach der gewissen Monotonie eines Marathontrainings sehr willkommen ist: freie Fahrtspiele, Läufe im profilierten Gelände, Berganläufe, Mountainbike-Touren, Skilanglauf, Schneeschuhtouren, reichlich Athletiktraining, Spinning, Schwimmen – den Vorlieben und der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Auch "Wettkämpfe“ kann man machen: Cross- und Teamläufe oder Staffeln sind eine freudige und kollektiv wertvolle Abwechslung. Der Spaß sollte dabei – wie eigentlich immer – im Vordergrund stehen, was einen nicht daran hindert, sich anzustrengen und zu fordern.

Ziele helfen, motiviert zu bleiben

  • Es gibt keine goldene Regel, wie oft man in der Off-Season pro Woche laufen sollte. Je nach Typ und Veranlagung genügen dem einen zwei Einheiten für den Substanzerhalt, ein anderer braucht drei oder vier. Je klarer die Vorstellung über das nächste Wettkampfziel ist, desto stärker ist auch die Motivation, ausreichend dafür zu tun. Daher sollte man sich zumindest darüber im Klaren sein, ob es im kommenden Frühjahr ein 10-Kilometer-Rennen, ein Halbmarathon oder Marathon sein soll, ob der lange Kanten über den Rennsteig das Ziel ist oder das 33-Kilometer-Rennen auf Sylt. Ziele sind wichtig und immer hilfreich, motiviert und fit zu bleiben.
  • Entscheidungshilfen bei der Wahl eines Frühjahrs-Höhepunktes gibt es einige: Zeitbudget, Job, Familie geben vielleicht schon die Richtung vor. Die innere Stimme oder das Bauchgefühl sind nicht die schlechtesten Ratgeber. Nur wer sich mit seinem Ziel und Vorhaben identifizieren kann, nicht unsicher ist und es nicht halbherzig angeht, bringt auch die Bereitschaft mit, das Nötige dafür zu tun.

Fazit: Nur Mut zu lauffreien Wochen: Sie sind die Frischzellenkur für künftige Vorhaben. Und wer zuletzt gut drauf war, gesund und fit bleibt sowie Ziele hat, wird auch im kommenden Frühjahr gut unterwegs sein – egal auf welcher Distanz.

 

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