Badesalz Test (3): Das Fazit der Tester

Geschrieben von: Frank Joung

Nach vier Wochen Dauerbaden, Nasenduschen, Hautpeelings und basische Achselkissen haben unsere acht Badesalz-Tester ihr Fazit gezogen. Der P.-Jentschura-Badezusatz "MeineBase" hat anscheinend einen positiven Eindruck hinterlassen.

 

Unsere Badesalz-Tester hatten die Aufgabe, neben dem Voll- und Fußbad noch andere Anwendungen zu testen: P. Jentschura behauptet ja, dass man "MeineBase" quasi überall auf den den Körper reiben kann – sogar unter die Achseln oder auf die Zähne. Stimmt das oder ist das Quatsch? Heike, Cliff, Joachim, Marit, Patrick, Markus, Marie-Theres und Irina haben es über Wochen getestet. Hier Ihr ungeschönter, kritischer Schlussbericht:

Wie habt Ihr das Badesalz "MeinBase" neben dem Voll- und Fußbad genutzt?

"Die Anwendung als Peeling nach dem Duschen gefällt mir neben dem Fußbad am Besten. Es geht schnell und hat dafür die beste Wirkung. Die Haut wird weicher und einen Erholungseffekt stelle ich auch noch dabei fest." (Joachim Dörbecker, 34, Landshut, 2-3 Läufe 60 Min/Woche)

"Die Basische Nasenspülung hat bei mir mehrfach richtig klasse funktioniert. Ich spüle sowieso öfter mit Salz, aber mit dem Badesalz war eine verstopfte Nase sofort und für lange Zeit richtig frei. Basische Dusche finde ich toll. Das Auftragen dauert zwar eine kurze Zeit, aber dann fühlt es sich richtig klasse an. So tut man sich immer noch was Gutes, auch wenn man mal keine Zeit zum Baden hat. Bei der Basischen Zahnpflege finde ich den salzigen Geschmack sehr unangenehm. Außerdem hab ich das Gefühl, nicht richtig zu reinigen, wenn es nicht schäumt. Die basischen Achselkissen finde ich unmöglich, sie könnten aber Menschen helfen, die Probleme mit ihrem 'Läuferduft' haben." (Cliff Parnitzky, 30, Lüneburg, Triathlet, 2 – 5 Läufe/Woche)

"Ich habe zweimal das Salz als Gesichtspeeling genutzt (Salz mit etwas warmem Wasser zur Paste verwandelt, dann massiert und einwirken lassen) und zweimal mich nach dem Duschen mit dem Salz abgerieben. Beides sehr wohltuend und angenehm. Das Abreiben nach einer normalen Dusche lässt die Haut angenehm prickeln, erfrischt sie ungemein, auch das weiche samtige Hautgefühl, das ich schon vom Vollbad kenne, war da, wenn auch nicht so langanhaltend. Werde ich öfter mal machen." (Marit Breede, 32, Hildesheim, tägliche Läufe 40 – 60 Minuten)

"Da ich beim Sport im Freien immer eine laufende Nase habe, dachte ich dieses Nasenspül-Projekt könnte für mich interessant sein. Gespült habe ich immer morgens. Anfangs ist es ein komisches Gefühl und erfordert ein wenig Übung, damit die Spülung dort hingelangt, wo sie auch hin soll. Auf jeden Fall sollte die Spülung nicht in den Rachen gelangen, dann wird’s richtig unangenehm. Unglaublich was dann aber bei richtiger Anwendung so im Waschbecken landet. Wow. Man fühlt sich freier in den Nebenhöhlen und kann die Nüstern wieder richtig aufblasen. Die Nasenspülung finde ich richtig genial, allerdings würde ich sie auf zwei bis drei Mal pro Woche reduzieren. Wenn man die anfängliche Grundreinigung hinter sich hat, braucht man die Spülung nicht täglich zu machen." (Heike Zenkel, 34 Jahre, Nürnberg, Laufpensum: 4 Läufe, 42 km/Woche)

"Mehrfach zum Ende eines stressigen Arbeitstages habe ich eine Prise 'MeinBase' in warmem Wasser aufgelöst, die Lauge auf Gesicht und Hals aufgetragen und trocknen lassen. Diese kleine Erfrischung wirkte nachhaltig entspannend auf der Gesichtshaut. Die Zahnpflege mit einer kleinen Prise 'MeineBase' auf die feuchte Zahnbürste habe ich, wegen des strengen Geschmacks der Salzlösung, nur einmal ausprobieren wollen. Das Badesalz eignete sich dagegen besonders gut für die täglich Nasenspülungen." (Patrick Laroche, 60, Garbsen, 4 Läufe, 60 km/Woche)

"Die Zahnreinigung habe ich nur abends genutzt. Schmeckt komisch, ist aber so. Morgens brauchte ich einen anderen Geschmack als das spröde Salz. War zwar nicht richtig salzig, lecker ist aber was anderes. Eine Veränderung gegenüber normaler Zahncreme gab es nicht, deshalb würde ich das Salz nicht kaufen. Außerdem habe ich mich noch nach dem Duschen mit dem Salz abgerieben: Das wirkte durchblutungsfördernd und erfrischend, wenn man danach ordentlich mit klarem Wasser nachgespült hat. Andere Wickel- und Stulpentechniken habe ich nicht getestet, ist mir zu teuer." (Markus Ritter, 42, Senden, Triathlet, 50 km/Woche)

"Neben den Bädern probierte ich auch zweimal die Dusche und einmal die Zahnreinigung. Die Dusche ist sehr angenehm und im Sommer eine tolle Alternative zum Baden. Die Haut ist danach schön weich und gut durchblutet.
Zur Zahnreinigung kann ich nur sagen, dass es sehr gewöhnungsbedürftig schmeckt. Ich habe das Salz wieder ausgespuckt, da es absolut nicht mein Fall ist. Im Gegensatz zu den inneren Anwendungen, kann ich die äußeren Anwendungen jedem nur empfehlen. (Marie-Theres Drossel, 27, München, 3 Läufe 45 – 90 Minuten/Woche)

Was ich mit „Meine Base“ angestellt habe: Zähneputzen (fast täglich): Habe das Badesalz auf meine normale Zahnpasta gestreut (nicht pur benutzt, weil ich Angst um meine empfindlichen Zähne hatte). Funktioniert gut. Die Zähne fühlen sich sehr schön glatt an, eben so wie bei Zahncremes, denen schon Natron bzw. Bicarbonat zugesetzt ist.
Duschpeeling: Erst mit einer guten Pflanzenseife einseifen, dann das Badesalz dazunehmen und abreiben – klappt gut, macht glatte Haut. Empfindliche sollten aber vorsichtig sein, weil das Salz relativ grob ist.
Gesichtspeeling: Funktioniert auch, das Salz ist mir aber für die Gesichtshaut zu scharfkantig.
Gesichtsbenetzung: Besser als das Peeling fand ich es, das Gesicht einfach mit etwas Lauge zu benetzen. Die Haut wird  schön weich, und ich bilde mir auch ein, seltener Pickel bekommen zu haben.
Deo: Für stressige zehnstündige Arbeitstage vielleicht nicht die optimale Wahl, am Wochenende aber eine gute, weil hautschonende und funktionierende (!) Alternative zu 0815-Deos.
Mit nasser Socke schlafen gegangen: Trotz Wollsocke drüber fand ich das doch etwas unangenehm und eine Wunderheilung meines lädierten Fußgelenk hat es leider auch nicht bewirkt – hatte ich aber auch nicht ernsthaft erwartet. (Irina Berenfeld, 37, Köln, 4 -5 Trainingseinheiten/Woche)

Weiter zu Teil 2: Das Fazit der Badesalz-Tester

 


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