Polar V800 – GPS-Uhr und Activity Tracker in einem

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GPS-Uhren sind kleine Computer am Handgelenk. Die V800 von Polar kann aber nicht nur Sport. Sie zeigt dem Träger sogar an, dass er sich erholen soll. Neben den üblichen Funktionen hat die V800 einen Activity Tracker eingebaut. Es gibt also keinen Grund mehr sie abzulegen.

Polar hat mit der V800 eine GPS-Uhr auf den Markt geworfen, bei denen Triathleten aber auch Langstreckenläufer große Augen bekommen. Das liegt vor allem daran, dass sie von außen sehr ansprechend aussieht. Sie besticht durch klares Design mit übersichtlichem Display und wirkt erst einmal sehr robust. Und die Technik erst!

Sowohl testberichte.de als auch CHIP benoten die Polar V800 mit "sehr gut". Als "bestes Komplettpaket" bezeichnet das Online-Portal die GPS-Uhr.

Activity Tracker und Sportuhr

Während adidas mit der Smart Run GPS-Uhr und TomTom mit der Multisport Cardio einen integrierten Herzfrequenzmesser eingebaut haben und keinen zusätzlichen Brustgurt mehr benötigen, braucht man bei der Polar noch einen Brustgurt.

Die V800 zeichnet aber nicht nur die Kilometer, Strecke, Trainings- oder Wettkampfzeit auf, sondern registriert zusätzlich die alltägliche Bewegungsaktivität des Trägers.

Diese sogenannten Activity Tracker wie z.B. das Nike FuelBand oder das hauseigene Polar Loop merken sich die gesamte Aktivität des Nutzers. Die V800 hat ein Feature, das wirklich clever ist: Die Uhr rechnet die tägliche Aktivität – sei es im Alltag oder beim Training – zusammen und signalisiert dem Träger, ob und wann es Zeit ist, sich auszuruhen.

Ob man sich dann an die Angaben hält, ist eine andere Frage. Werden sich Triathleten an die potenziellen vorgeschlagenen Ruhepausen halten? Die meisten wohl kaum, aber: Die Uhr denkt mit – und das kann sehr hilfreich sein.

Die Uhr als Trainingspartner: Race-Pace-Modus

Die Uhr verfügt über ein besonderes Feature: den Race-Pace-Modus. Dieser hilft, eine konstante Geschwindigkeit zu laufen. Wer beispielsweise zehn Kilometer in 50 Minuten zurückzulegen will, läuft – bei gleichmäßigem Tempo – jeden Kilometer in fünf Minuten.

Die Uhr misst die Geschwindigkeit und teil akustisch oder durch Vibrationen mit, wenn man zu langsam oder zu schnell unterwegs ist.

Pluspunkt: Superschnelle GPS-Suche

Ein weiterer großer Pluspunkt, ist die GPS-Suche. Während man bei anderen GPS-Uhren erst einmal eine gefühlte Trainingseinheit absolvieren muss, bis das Signal gefunden wird (besonders in den Häuserschluchten von Großstädten), findet die V800 nur wenige Sekunden nach dem Einschalten den Satelliten und meldet: "OK". Toll!

Auch noch immer nicht selbstverständlich: Die Sportuhr zeigt im normalen Modus die Uhrzeit an. Da gibt es wirklich kaum noch einen Grund, die Uhr abzulegen.

Der Akku hält an trainingsfreien Tagen gefühlt unbegrenzt. Im Trainingsmodus soll sie laut Polar 13 Stunden anhalten.

Video: Anna vs. Achim: Das GPS-Uhren-Quartett

 


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