Sodbrennen beim Laufen – Hilfe aus Tibet

Geschrieben von: Gesponserter Beitrag
Läuferin mit Sodbrennen

Sodbrennen: Eine Plage für viele Läufer. Kaum brennnt die Speiseröhre, wird der Lauf zur Quälerei. Wodurch entsteht Sodbrennen? Und wie können Energieriegel bei der Vermeidung von Sodbrennen helfen? 

Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern beschwingt und die erdigen Wege der Parks und Wälder locken. Ja, der Lauf-Frühling ist da. Los jetzt, Schuhe schnüren, die Fitness App einschalten und endlich wieder in kurzen Klamotten die Füße wirbeln und das Herz pumpen lassen. Der erste Kilometer fliegt vorbei, und die Schritte –  fast schwebend.

Doch langsam setzt es ein: Das altbekannte Blähgefühl im Oberbauch. In der Speiseröhre entsteht ein brennender Schmerz und gelegentlich wird sauer aufgestoßen. Die klassischen Anzeichen von Sodbrennen, einem unangenehmen Begleiter vieler Läufer.

Darum kommt Sodbrennen beim Laufen

Sodbrennen entsteht oft durch falsche Ernährung vor dem Laufen. Wird zu viel fettreiche Nahrung, zu viel Kaffee oder Zucker aufgenommen, produziert der Magen zu viel Säure. Durch das Auf und Ab beim Laufen hat überschüssige Magensäure es leicht, in die Speiseröhre zu kommen. Wer das Gefühl kennt, versteht, warum einige dann den Lauf abbrechen.

Hinzu kommt: Sportnahrung hat oft einen hohen Anteil an Fett und besonders Zucker. Auch werden gerne Zusätze hinzugefügt, um eine gewünschte Konsistenz zu erhalten oder um den Geschmack zu verstärken. Doch dies belastet die Verdauung zusätzlich, da die Additive in der Regel nicht natürlich sind.

Sich vorher einen Powerriegel reinzuziehen, könnte also kontraproduktiv sein.

Das Essen der Sherpas könnte helfen

Um dieses Problem zu beheben, könnte sich für Läufer der Blick nach Tibet lohnen. Dort wird seit rund tausend Jahren das Grundnahrungsmittel Tsampa verwendet. Es besteht aus Gerste, die geröstet und anschließend zu einem Mehl gemahlen wird.

Traditionell wird das Tsampa-Mehl mit Buttertee, welches aus Yakbutter und warmen Wasser besteht, gebunden und so in entweder eine feste oder eher suppenartige Konsistenz gebracht.

Da die Gerste eines der wenigen Getreide ist, welches über 2000 Metern Höhe noch kultiviert werden kann, hat sich die widerstandsfähige Pflanze in der Nahrung der Tibeter durchgesetzt. So hilft Tsampa auch als Reiseproviant den Sherpas und Nomaden bei ihren herausragenden Ausdauerleistungen im Himalaya Gebirge.

Die Vorteile: 

  • - Ein hoher Anteil an komplexen Kohlenhydrate, diese sorgen durch ihre besondere Struktur für eine langanhaltende Energiezufuhr
  • - viele Ballaststoffe, womit eine langanhaltende Sättigung unterstützt wird
  • - und Gerste ist eine natürliche Quelle für Proteine.

Tsampa bzw. Gerste ist also ideal für ausdauernde Aktivitäten geeignet. Doch der eigentliche Clou für die vom Sodbrennen geplagten Ausdauersportler ist der große Anteil der in Gerste enthaltenen Beta-Glucane. Hinter diesem schick-wissenschatlich-klingendem Ausdruck verbirgt sich ein wasserlöslicher Ballaststoff, der:

  • - Hilft einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken, indem die Beta-Glucane überschüssiges Cholesterin und Gallensäure bindet und aus dem Körper transportiert.
  • - Als Präbiotika die Darmfunktion fördert – die löslichen Ballaststoffe werden in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt, welche einen niedrigeren pH-Wert haben.
  • - Den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt, da die Beta-Glucane den Abbau von Kohlenhydraten verzögern.

Einfacher ausgedrückt: Beta-Glucane helfen die Magensäure effektiver arbeiten zu lassen und verhindern somit eine Überproduktion genau eben dieser.

Da die Gerste zudem ein basisches Getreide ist, wird die Übersäuerung des Körpers und im Magen vermieden. Nicht ohne Grund wurde auch die Forschung auf das Thema aufmerksam; derzeit untersucht ein Forscherteam der Universität Jena die positiven Effekte von Beta-Glucanen auf die Darmgesundheit.

Energieriegel aus Berlin

Ein Berliner Start Up (TSAMPA) hat einen Energieriegel auf Basis des Gerstenmehls Tsampa kreiert, damit Läufer die positiven Eigenschaften der Beta-Glucane der Gerste nutzen können.

Statt Yak-Butter nutzen sie Reissirup als Bindemittel. Er hat einen hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten und unterstützt damit die langanhaltende Energie der Gerste. Als Geschmacksträger dienen Nussmuse wie Mandel-, Sesam- und Cashewmus.

Durch die natürlichen Zutaten wird die Verdauung zusätzlich erleichtert und damit die Säureproduktion des Magens vermindert.

Neben Energieriegeln bietet das auf Gerste konzentrierte Start Up außerdem Müsli, das pure Tsampa-Mehl und demnächst ein Selbstmachsets für Energiesnacks. 

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