Populäre Laufverletzungen: Das Läuferknie

Geschrieben von: David Bedürftig

Achilles präsentiert eine neue Podcast-Serie: "Sprechstunde" mit Sportarzt Pouria Taheri. Jede Folge dreht sich um eine populäre Lauferverletzung. Dieses Mal geht es um das Läuferknie, auch bekannt als Runner's Knee. Warum es entsteht, welche Übungen helfen und wie man es schafft, dass es nicht wiederkommt.

Diagnose: Läuferknie 

Viele Läufer haben den Schmerz im Knie schon mal gespürt, ebenso viele nehmen ihn nicht richtig ernst. Das Läuferknie macht sich anfangs als Drücken an der Außenseite ihres rechten Knies bemerkbar. Darauf folgt ein stechender Schmerz, der sich durch das Bein hoch und runter zieht.  

Ein Faszienband drückt bei jedem Laufschritt auf einen Schleimbeutel im Bereich des Kniegelenkes und wenn es dort zu einer Überbelastung kommt, entzündet sich der Schleimbeutel. Diagnose: Läuferknie.

Eine Woche Pause

Man sollte in jedem Fall das Training minimieren, am besten eine Woche ganz Pause machen. Damit die Ausdauer nicht flöten geht, bietet sich Schwimmen als Alternative an. 

Ignoriert man das Läuferknie und rennt fröhlich weiter, kann es zu chronischen Entzündungen kommen – und schlimmstenfalls sogar zu einer Operation. 

Körpermitte stärken, Knie entlasten

Dem Läuferknie kann mit den richtigen Übungen vorgebeugt werden, indem man die Körpermitte stärkt: Planking-Übungen bieten sich hier zum Beispiel an.

Auch Stretching und die richtige Körperhaltung beim Laufen entlasten das Knie: Bauch anspannen, Brust raus und die Schultern nach hinten. Der Körperschwerpunkt darf nicht zu weit vorne sein, weil sonst das Knie überbelastet wird.

 

Das könnte dich auch interessieren:

Achilles Core-Training: 7 Eigengewichtsübungen für Läufer

Wie die RunBase dir hilft, ein besserer Läufer zu werden

Sechs schlaue Schritte: Eine gesunde Marathon-Vorbereitung

 

 

 

 

Rectangle Trainingsplan 16 9 2