Tapering: das Finale vor dem Marathon – die Zeit vor dem Wettkampf

Geschrieben von: Piet Könnicke

Nicht panisch werden kurz vor dem Marathon. Statt wild zu trainieren, sollte man sich lieber mal eine Pause gönnen, findet Lauftrainer Piet Könnicke. So funktioniert Tapering.


Der Marathon, auf den sich tausende Läufer vorbereitet haben, rückt unweigerlich näher – und damit die Aufregung, Nervosität und bei manchen die Frage: Habe ich genug gemacht?

Vor dem Marathon muss man sich erholen

Vorab schon einmal Gratulation an euch alle, denn die zurückliegenden Wochen waren sicher nicht immer einfach. Wer sein Training nicht wie geplant oder in vollem Umfang absolvieren konnte, sollte sich jetzt – zwei Wochen vor dem großen Rennen – hüten, Versäumtes nachzuholen. Denn das ist in der verbleibenden Zeit nicht mehr möglich. Jetzt geht es darum, sich vor dem Marathon gut zu erholen und die Form optimal auszuprägen.

Müde und schwere Beine, mentale Erschöpfung

Die Sorge, nicht genug trainiert zu haben, ist immer wieder zu hören. Doch die Signale, die der Körper jetzt sendet: müde und schwere Beine, eine allgemeine Müdigkeit und auch eine gewisse mentale Erschöpfung dürfen nicht ignoriert werden. Der Trainingsumfang muss unbedingt reduziert werden. Was jetzt noch zu einem besseren Ergebnis beim Wettkampf führen kann, ist kluges Tapering.  

Kluges Tapering macht schneller

In der Regel beginnt das Tapering in den letzten zwei bis drei Wochen vor dem Marathon. Wir bei gotorun empfehlen – wenn die Vorbereitung optimal gelaufen ist – meist drei Wochen, um so eine ausreichende Erholung sicherzustellen und die Glykogenspeicher sowie aeroben Enzyme auf ihr optimales Niveau zu bringen.


Auf der nächsten Seite: So funktioniert das Tapering


Prev Next »

Weitere Seiten

 

Rectangle Trainingsplan 16 9 2