Sportausreden: Ich habe Knie/ Rücken/ Hüfte

Ein weiterer Klassiker der schlechten Ausreden: Ich hab' Knie, Rücken oder Hüfte. Es ziept so ungemütlich, da bleibe ich doch lieber auf der Couch. Wie rafft man sich dennoch auf, Sport zu treiben? Achim-Achilles.de hat Tricks, um sich selbst zu überlisten.

Die Wehwehchen-Ausrede: Ich hab' Knie/ Rücken/ Hüfte

Begründung: Ständig verspürt man ein kleines Ziepen in unterschiedlichen Körperregionen. Mal im Knie, mal in der Hüfte. Sofort die Befürchtung, dass es eine schlimme Verletzung sein könnte, die nicht weiter aufbrechen darf. Also lieber nicht laufen. Die Gefahren von Übertraining lauern überall. Man will sich ja die Wettkampfform nicht kaputtmachen lassen von zu überzogenem Ehrgeiz.

Echte Verletzungen ernst nehmen

Problem: Natürlich gibt es Verletzungen, bei denen man keinen Sport treiben sollte. Und man soll es bekanntermaßen nicht übertreiben. 

Aber zum Übertraining gehört, dass man:

1) überhaupt

2) über einen längeren Zeitraum

3) regelmäßig

4) hart

5) zu viel trainiert. Aber sind wir mal ehrlich: Das kommt nicht allzu oft vor.

Sei also fair zu dir selbst. Wenn du eigentlich nur ein Rückenziepen von einer ausgearteten Sofa-Session hast, dann kannst du getrost eine Runde Laufen gehen.

Verstehe deinen Schmerz

Lösung: Schmerzen verstehen lernen. Ein Beispiel: Wenn mein rechtes Knie an der Außenseite schmerzt, kann es das Läuferknie sein. Dann heißt es: Training minimieren, vielleicht eine kurze Trainingspause einlegen.

Es kann aber auch am Bindegewebe im Oberschenkel liegen. Das Bindegewebe sollte eigentlich locker und weich sein. Trainiert man jedoch viel, wird es fest. Das wirkt sich aufs Knie aus und verursacht Schmerzen. Klingt nach Hokuspokus, stimmt aber.

Geheim-Übung, um das Bindegewebe zu lockern: Mit den Fingern seitlich in den Oberschenkel drücken, so dass die Haut zusammengequetscht wird. Während der Daumen ruhig liegt, presst man die restlichen Finger in die Haut und streicht langsam von der Oberschenkel-Unterseite zur Oberseite. Achtung: Das tut höllisch weh, muss aber so sein. Man startet auf Höhe der Kniekehle und massiert sich hoch bis zur Hüfte. Je häufiger man das macht, umso lockerer wird das Bindegewebe – und umso weniger Schmerzen hat man später beim Laufen.

 

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