New York Marathon 2013: Mutai gewinnt – Mockenhaupt Siebte

Geschrieben von: Frank Joung

Der Kenianer Geoffrey Mutai hat den New York Marathon 2013 gewonnen. Er gewann in 2:08:24 vor seinem Lauf-Kollegen Tsegaye Kebede. bei den Frauen sicherte sich Priscah Jeptoo den Sieg. Sabrina Mockenhaupt zeigte eine starke Leistung und wurde Siebte.

Überglücklich war Sabrina Mockenhaupt nach ihrem Lauf im Big Apple. Nach der verpasste Teilnahme vor einem Jahr, als Wirbelsturm Sandy ihre ersten USA-Marathon-Pläne durcheinanderwirbelte, und der Tragödie beim Boston-Marathon, wo ihre Teilnahme vom Bombenattentat überschattet wurde, erfüllte Mocki sich endlich ihren Traum vom New York Marathon.

Nach ihrem Zieleinlauf kniete die Läuferin der LG Sieg nieder und war zu Tränen gerührt von der eigenen Leistung. "Ich kann es immer noch nicht fassen", schrieb sie hinterher auf ihrer Facebook-Seite. Der böige Wind hatte allen Läufern arge Probleme bereitet. Zudem musste Mockenhaupt nach 35 Kilometer alleine weiter laufen. Aber sie biss sich durch. "Ich habe endlich noch mal mein 'Mocki-Kämpferherz' spüren können! Hatte in der letzten Zeit gedacht, ich hätte es verloren."Aus deutscher Sicht war auch das Abschneiden von Holger Freudenberger erfrelich. Der Läufer aus Heilbronn lief auf den 30. Platz (2:27:47).

Mutai mit 74.000 € Preisgeld

Der Sieger der Männer, Geoffrey Mutai, sicherte sich schon zum zweiten Mal (nach seinem Streckenrekord in 2011) den Titel und kassierte rund 74.000 Euro Preisgeld. Mutai hatte schon beim Boston-Marathon für Aufmerksamkeit gesorgt, als er die schnellste je gelaufene Marathonzeit absolviert hatte. Nur leider reichte es nicht für einen Weltrekord, da die Strecke des Boston-Marathon nicht weltrekordtauglich ist. Tsegaye Kebede aus Äthiopien kam 52 Sekunden später ins Ziel. Dritter wurde der Südafrikaner Lusapho April (2:09:45).

Bei den Frauen gewann Priscah Jeptoo aus Kenia in 2:25:07. Zweite wurde Buzunesh Deba (2:25:56) aus Äthiopien und auf dem dritten Platz kam Jelena Prokopcuka aus Lettland (2:27:47).

Im Übrigen nahm auch Busenwunder Pamela Anderson am NYC Marathon teil – und finishte sogar in 5:41 Stunden. Nach dem Lauf twitterte sie ein Foto von sich aus dem Bett.

Fotos vom New York Marathon findet ihr auf der offiziellen Seite des New York Marathons.

 

 

 

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