17 Ultramarathons an 17 Tagen: Auf der Spur der kenianischen Läufer

Geschrieben von: Frank Joung
Dr. Andrew Murray läuft durch Kenia

Warum sind Kenianer die besten Läufer der Welt? Diesem Geheimnis will ein schottisches Läufer-Duo nachgehen. Es erkundet das afrikanische Land in 17 Etappen und legt jeden Tag einen Ultramarathon zurück.

Der schottische Extremläufer Dr. Andrew Murray ist wieder unterwegs auf einer seiner verrückten Missionen. Ende 2012 wollte er in sieben Tagen um die Welt laufen. Er brauchte weniger als sechs. Bei seiner "Run the World"-Tour lief er von der Antarktis über Ägypten bis nach Australien. Jeden Tag absolvierte er einen Ultramarathon auf einem anderen Kontinent.

Video: Run the World – 7 Ultramarathon auf 7 Kontinenten

Dieses Mal hat er sich vorgenommen, mit seinem Lauf-Kollegen, dem ehemaligen Marine Offizier Donnie Campbell, in 17 Etappen durch Kenia zu laufen ("Lessons from Africa"). Auch hier werden die beiden jeden Tag rund 50km zurücklegen. Sie wollen dabei Land und Leute kennenlernen, Welt- und Olympiasieger befragen und natürlich auch dem Mythos Iten und Eldoret nachgehen.

Die St. Patricks High School in dem kleinen Ort Iten ist ein Phänomen. Während der Leichtathletik-WM 2011 gewannen ehemalige Schüler dieser Schule unglaubliche zehn Medaillen für Kenia. Andrew Murray, der für das schottische Sportministerium (Sport Scotland Institute of Sport ) als Sport-­ und Trainingsmediziner arbeitet, möchte ergründen, woher dieser große Erfolg der kenianischen Läufer rührt. Was ist ihr Geheimnis? Für Murray ist es auch eine Heimkehr. Der Schotte hat vom zweiten bis zum neunten Lebensjahr in Kenia gelebt.

Fotos: Lessons from Africa - Schottisches Duo in Kenia

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